Schule : Gymnasiasten nehmen am meisten Nachhilfe

Jeder achte bis zehnte Schüler in Deutschland nimmt Nachhilfeunterricht, auf den weiterführenden Schulen sogar jeder vierte. Das ergab jetzt ein Gutachten, das Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) in Auftrag gegeben hat. In den alten Bundesländern besuchen vor allem Realschüler und Gymnnasiasten Übungsstunden außerhalb des Unterrichts, in den neuen Ländern vor allem Hauptschüler, heißt es in der Studie des Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS). Besonders in Mathematik, Englisch und Deutsch wird Nachhilfe genommen. Akademikerkinder sind unter Nachhilfeschülern im Westen besonders häufig vertreten. Dabei nutzten auch gute Schüler den Unterricht, um ihren Notenschnitt zu verbessern. -ry

Die Studie im Internet:

www.bmbf.de/pub/sachstand_nachhilfe.pdf

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