Schule : Hannover ganz lasterhaft Busse, Laster und Transporter bei der Nutzfahrzeug-IAA

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Laster vom schweren Truck für den Fernverkehr bis zu flotten Lieferwagen für die Stadt beherrschen seit Donnerstag das Messegelände in Hannover. Denn noch bis zum nächsten Donnerstag präsentiert sich bei der 59. IAA-Nutzfahrzeuge alles, was Fahrzeuge und Systeme für die verschiedensten Transportsysteme auf der Straße anbietet, wobei neben der Hardware, also den verschiedensten Fahrzeugen auch Software eine wichtige Rolle spielt, sei es für das Fuhrparmanagement oder die zahlreichen Logistikaufgaben, die mit Hilfe von Nutzfahrzeugen bewältigt werden.

Wer in den letzten Wochen mit dem Auto im Urlaub unterwegs war, wird sich noch gut an die nicht enden wollenden Kolonnen von schweren Lkw auf der rechten Spur der Autobahnen erinnern. In der Stadt sind diese Fahrzeuge in der Minderheit. Denn hier geht es darum, die verschiedensten Güter in kleineren Partien an Zwischenhändler und Endverbraucher zu liefern. Deshalb prägen hier kleinere und schnelle Lieferfahrzeuge das Bild des Güterverkehrs gemeinsam mit all jenen Fahrzeugen, die in Handwerk und Gewerbe als Servicefahrzeuge, Lieferfahrzeuge, Werkstattwagen und auch Personentransporter unterwegs sind.

Eine zusehends wichtigere Rolle spielen in diesem Bereich die kleinen kompakten Lieferfahrzeuge in der Art eines Citroën Berlingo oder seines Schwestermodells Peugeot Partner, deren nächste Generation schon am Monatsende in Paris Premiere feiert, sowie des Renault Kangoo und des Fiat Doblò, denen nun auch deutsche Hersteller endlich ähnlich konzipierte Wagen entgegensetzen können. Das tut Opel mit der neuen Generation des Combo und Ford mit dem Transit Connect, der in Hannover seine deutsche Messepremiere erlebt und für den nun auch die Preise bekanntgegegeben wurden.

In der Klasse darüber bei den klassischen Transportern ab einer Tonne Nutzlast, wo Volkswagen mit seinem Transporter bereits vor Jahrzehnten Maßstäbe setzte, hat es in den letzten Jahren zahlreiche Neuerungen gegeben – ausgenommen den VW-Transporter, dessen neue Generation sich in Hannover zwar mit einem Fahrgestell-Prototyp ankündigt, aber noch nicht zu sehen ist. So wurden bereits vor zwei Jahren der Ford Transit, der nun wahlweise mit Front- oder Heckantrieb verfügbar ist, und Anfang des Jahres der Fiat Ducato und seine Schwestermodelle Citroën Jumper und Peugeot Boxer in neuer Generation auf den Markt gebracht. Recht jung ist auch der vor zwei Jahren auf den Markt gekommene neue Renault Transit mit seinem unübersehbaren Design, der auch als Opel Vivaro und nach der Premiere in Hannover nun auch als Nissan Primastar auftritt. Ein Bestseller ist schließlich auch der Mercedes Sprinter, der durch Nutzung einer gemeinsamen Plattform eng verwandt ist mit dem Volkswagen LT – eine Kooperation, die, wie soeben in Hannover bekannt gegeben wurde, auch für die Nachfolger von Sprinter und VW LT fortgeführt wird. ivd

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