Schule : Hochleistungs-Sportler mit zwei Sitzen Der neue Porsche Cayman basiert auf dem Boxster

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Der Name Cayman und die wichtigsten Leistungsdaten des neuesten Porsche sind bereits seit Februar bekannt. Doch wie er aussieht, blieb bis vor wenigen Tagen ein Geheimnis. Nun endlich zeigte Porsche die ersten Bilder und erlaubte im Forschungs und Entwicklungszentrum Weissach einen ersten Blick auf das jüngste Mitglied der Porsche-Familie, das am 26. November an den Start gehen wird.

Es ist, das zeigt bereits die Front, unverkennbar ein Porsche. Doch zugleich ist der Cayman ein überraschend eigenständiges Auto. Denn obwohl seine technische Basis der zweisitzige Roadster Boxster ist, ist der Cayman alles andere als nur ein Boxster mit stabilem Dach. Das gilt sowohl für die Front mit den ovalen Hauptscheinwerfern und den markanten Lufteinlässen als auch für die Silhouette mit einer für Porsche ganz neuen Dachlinie.

Als echter Zweisitzer setzt auch der Cayman auf das Mittelmotorkonzept des Boxster – allerdings mit einem neu entwickelten 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxer. Ausgestattet mit der bislang nur der Elfer-Baureihe vorbehaltenen variablen Einlassnockenwellensteuerung und Ventilhubumschaltung VarioCam Plus bringt er es auf 217 kW (295 PS) und ein höchstes Drehmoment von 340 Nm zwischen 4400 und 6000/min. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe erlaubt das den Spurt auf Tempo 100 binnen 5,4 Sekunden und maximal 275 km/h. Wahlweise gibt es auch die bewährte Fünfgang-Automatik Tiptronic S.

Ein aufwändiges Aluminium-Fahrwerk, große 18-Zoll-Leichtmetallräder und das Porsche Stability Management (PSM) sorgen dafür, dass die beachtlichen Motorkräfte sicher auf die Fahrbahn gebracht werden.

Obwohl rassiger Hochleistungssportler, ist der Cayman trotzdem uneingeschränkt alltagstauglich und auch reisetauglich. Denn neben dem 260 Liter fassenden Kofferraum unter der weit nach oben öffnenden Heckklappe stehen weitere 150 Liter unter der Frontklappe zur Verfügung.

Einen besonderen Akzent setzt der Cayman schließlich beim Preis. Wie schon der Roadster Boxster, der 1996 den Einstieg in die Porsche-Welt statt für rund 130 000 DM erstmals für nur 76 500 DM erlaubte, steht der als erste Variante angebotene Cayman S als zweisitziges Coupé für 58 529 Euro zur Verfügung. Das ist immerhin ein Viertel weniger als vom 1. August an für den Carrera 911 verlangt werden – der kostet ab 76 741 Euro. Neben den Cayman S tritt in Zukunft noch die etwas schwächer motorisierte Version Cayman, die auch günstiger sein wird. Apropos Preise: Porsche-Kunden müssen künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Zwischen 0,5 und 2,5 Prozent höhere Preise gelten vom 1. Juni an für den Cayenne und vom 1. August an für Boxster und 911 Carrera. ivd

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