In der Gartenarbeitsschule : Die jungen Suppenmacher aus Neukölln

In der August-Heyn-Gartenarbeitsschule in Neukölln können Kinder lernen, wie ein Kürbis wächst und wie man aus ihm Suppe kocht.

Vorher, nachher. Kinder aus der Neuköllner Schillingschule ernten in der Gartenarbeitsschule Kürbisse und kochen dann damit.
Vorher, nachher. Kinder aus der Neuköllner Schillingschule ernten in der Gartenarbeitsschule Kürbisse und kochen dann damit.Fotos: Kitty Kleist-Heinrich

Zum Herbst gehört Kürbissuppe, und wie man das selbst gekocht hinkriegt, auch wenn man kaum zehn Jahre alt ist, das können Grundschüler in der August-Heyn-Gartenarbeitsschule in Neukölln lernen. Letzte Woche war dort eine Gruppe aus der nahe gelegenen Schillingschule.

Erst holten die Kinder die orangen Dinger aus dem Garten, dann wurde geschnippelt und wenn die Suppe köchelt, erklärt die Lehrerin, wie sich die Pflanze entwickelt. Rund 20 000 Schüler pro Jahr kommen in diesen „außerschulischen Lernort“ in der Fritz-Reuter-Allee in Britz, erzählt Leiterin Gabriele Guttstatt. Außer Kochen kann man hier noch vieles andere lernen, zum Beispiel Filzen, Mikroskopieren, Körbe flechten, Papier schöpfen oder Bienen beobachten. Die Beete im Garten können von Schulklassen selbstständig betreut werden. Mehr unter www.ahgasn.de. svo

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