Schule : Kinder besser geschützt

Neuer drehbarer Mercedes-Kindersitz Topsafe

Ingo von Dahlern

Kinder haben eine andere Anatomie als erwachsene Autofahrer. Deshalb brauchen sie im Auto auch andere Rückhaltesysteme als die großen Passagiere. Der Automatikgurt für Erwachsene ist deshalb für Kinder allenfalls eine Notlösung. Um sie maximal zu schützen, müssen Kinder deshalb in Kindersitzen gesichert werden. Das senkt das Unfallrisiko erheblich. Während das Verletzungsrisiko im Kindersitz bei elf Prozent liegt, steigt es bei der Sicherung mit dem Erwachsenengurt auf immerhin 25 Prozent.

Mit dem neu entwickelten Kindersitz Topsafe hat Mercedes-Benz jetzt ein besonders wirkungsvolles Schutzsystem für Babys und Kleinkinder bis zu vier Jahren auf den Markt gebracht. Zu seinen besonderen Eigenschaften zählt, dass dieser Sitz im Fahrzeug sowohl vorwärts als auch rückwärts gerichtet eingebaut werden kann. Dabei empfehlen Sicherheitsexperten, Kinder bis zum Alter von etwa 18 Monaten entgegen der Fahrtrichtung fahren zu lassen, weil dann bei einem Aufprall der gesamte Oberkörper und vor allen Dingen auch der Kopf großflächig an der Rückenlehne abgestützt werden. Sollen ältere Kinder in Fahrtrichtung sitzen, dann wird der neue Kindersitz auf seinem Sockel um 180 Grad gedreht. So kann er sowohl für ein vorwärts als auch ein rückwärts gerichtetes Kinde entweder mit dem Gurt im Fond oder mit dem Isofix-System fixiert werden

Zur Ausstattung des neuen Kindersitzes gehören neben der genormten Isofix-Befestigung und der automatischen Kindersitz-Erkennung auch ein spezieller Babyeinleger mit Tragschlaufe und ein Fangtisch.

Wird der Sitz auf der Beifahrerseite fixiert, dann tauschen Antennen im Sitzpolster und Transponder in Sockel des Kindersitzes Daten aus, aus denen die Airbag-Elektronik erkennt, dass der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden muss. Wird der Sitz herausgenommen, ist der Beifahrer-Airbag automatisch wieder aktiv.

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