Schule : Konkurrenz für den Bestseller Auch Honda, Suzuki und Co. bieten kompakte SUV

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Bislang 1,8 Millionen gebaute RAV4 sind eine stolze Bilanz. Mit 650 000 Exemplaren kam jeder dritte RAV4 nach Europa. Auf dem deutschen Markt konnte Toyota davon knapp 123 000 verkaufen. Hier wurde der RAV4 schnell zum Bestseller und Volumenmodell, vom dem allein im vergangenen Jahr 17 500 verkauft wurden. Mindestens 18 000 neue RAV4 sollen es bereits in diesem Jahr werden. War der RAV4 bei seiner Markteinführung 1994 praktisch konkurrenzlos, muss er heute jedoch gegen ein beachtliches Feld von Konkurrenten antreten.

Dazu gehört der Honda CR-V, dessen Modellpalette im vergangenen Frühjahr durch einen kräftigen Diesel ergänzt wurde. Der 2,2-Liter i-CTDi leistet 103 kW (140 PS) und lässt den 180 km/h schnellen CR-V binnen 10,6 Sekunden Tempo 100 erreichen. Die Preise beginnen bei 26 590 Euro für die Ausstattungslinie LS. Für den Diesel gibt es inzwischen eine Partikelfilter-Nachrüstung für 750 Euro.

Als neuer Konkurrent ebenfalls aus Japan ist im Spätherbst der neue Suzuki Grand Vitara angetreten, dessen fünftürige Variante nun 4,47 Meter misst. Auch ihn gibt es seit Januar mit Dieselmotor – einem 1,9-Liter-Turbodiesel, der von Renault stammt. Er hat als Serienausstattung einen Rußpartikelfilter und leistet 95 kW (129 PS). Damit macht er den neuen Grand Vitara, dessen Diesel-Preise für den Fünftürer bei 25 990 Euro beginnen, bis zu 170 km/h schnell.

Zu den Konkurrenten aus Korea gehört auch das Duo Kia Sportage / Hyundai Tucson, das auf einer identischen Plattform basiert. Zum Motorenangebot gehört bei Kia neben einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 104 kW (141 PS) und einem 129 kW (175 PS) starken 2,7-Liter-V6 auch ein 2,0-l-Turbodiesel mit 83 kW (113 PS), den es als EU4-Diesel von 26 465 Euro an gibt. Neuestes Angebot von Hyundai ist seit Januar der Tucson als Diesel mit 103 kW (140 PS) und Partikelfilter von 27 140 Euro an. ivd

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