Kurz vor ACHT : Ein Joker für die Senatorin

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Nun geht das Schauspiel um die fehlende Hochbegabtenklasse an der Rosa-Luxemburg-Schule in die nächste Runde: Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) erscheint auf der Bühne. Höchstpersönlich soll sie den Eindruck verwischen, sie würde der Verwaltung ein „offensichtlich politisches Thema überlassen“, wie die Eltern argwöhnen. Bleibt abzuwarten, ob die Senatorin im nächsten Akt einen Joker aus dem Ärmel zieht. Den gäbe es, denn die festgelegte Zahl von fünften Klassen ist noch gar nicht ausgereizt, falls am Schliemann-Gymnasium eine Klasse mangels Nachfrage nicht zustande kommt.

Mit etwas gutem Willen könnte man diese Kapazitäten der Luxemburg-Schule zuschlagen und zugleich den Koalitionspartner erfreuen. Er spielt bislang nur eine Statistenrolle, noch ist nicht klar, ob aus Schwäche oder Kalkül. In der Opposition jedenfalls hatte die CDU schon Schaum vorm Mund, wenn es auch nur den kleinsten Anschein hatte, dass „die Roten“ sich den Eliteschulen in den Weg stellten.

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