Schule : Lancia Ypsilon 1.3

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Autos können zwar klein sein – so kompakt zum Beispiel wie der Lancia Ypsilon – aber trotzdem edel und fein. Luxus ungeachtet der Größe, das ist das Konzept der edlen FiatMarke Lancia. Und als wir in den nur 3,78 Meter langen Ypsilon einstiegen, fanden wir uns in einer überraschend wohnlichen Umgebung wieder.

Das ist sicher mit ein Grund, dass der Vorgänger zu 80 Prozent von Frauen erworben wurde. Ein weiterer dürfte künftig die noch charaktervoller gewordene Linie mit der typischen Lancia-Kühlermaske, den großen Scheinwerfern und der eigenwilligen Heckpartie mit den schmalen vertikalen Rückleuchteneinheiten sein. Eine Form, die sich abhebt von der großen Masse.

Das gilt auch für den Innenraum. Mit dem in zwei Ebenen verstellbaren Lenkrad, dem höhenverstellbaren Fahrersitz, Front- und Window-Airbags, ABS mit EBV, Bordcomputer, Wärmeschutzverglasung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrischer Servolenkung mit zwei Programmen ist schon das Basismodell sehr ordentlich ausgestattet. Großzügig sind die Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer. Hierzu trägt auch die mit 1,53 Meter recht hohe Karosserie bei. Typisch für den Innenraum sind die mittig angeordneten Instrumente mit weißem Grund und Chromringen als Einfassung, die man vom Fahrersitz aus gut im Blick hat.

Gut im Griff hat man den auf halber Höhe angeordneten Schalthebel für das Fünfganggetriebe des Ypsilon, der sich bereits mit dem bewährten 1,2-l-Basismotor mit 44 kW (60 PS) als erfreulich agil erwies. Und überzeugen konnte er auch beim Fahrkomfort und mit seinem niedrigen Geräuschniveau bereits bei der Basismotorisierung. Das Fahrwerk bereitet auch bei zügiger Kurvenfahrt keine Probleme, man hat den edlen Kompakten stets sicher im Griff. Ein überzeugendes Stadtauto, das durchaus auch Langstreckenqualitäten hat. ivd

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