Leserdebatte : Gibt es ein flächendeckend gutes Lernkonzept?

Als Reaktion auf die alarmierend hohen Wiederholungsquoten bei Zweitklässlern diskutieren Bildungsexperten und Politiker über neue wie alte Konzepte der Schul- und Vorschulbildung. Vor allem am Programm des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JüL) wird Kritik laut. Diskutieren Sie mit!

Altersgemischte Gruppenerfahrung und die Förderung altersübergreifender Sozialbeziehungen erhofft man sich vom JüL-Konzept. Trotz geringer Unterschiede im Erfolg von jahrgangsübergreifendem zu jahrgangsbezogem Lernen gebe es klare Vorteile im sozial-motivationalen Bereich. Auch eine gezieltere Sprachförderung und eine offensivere Fortbildung von Kita und Lehrerschaft wird nachdrücklich gefordert.

Hehre Ziele und Forderungen stehen also auf dem Plan. Doch sind die Lehrkräfte für die besonderen Anforderungen ausreichend gerüstet? Schließlich ist jede Form der Unterrichtsorganisation nur so gut wie ihre Rahmenbedingungen. Woran liegt es, dass bereits in der Schulanfangsphase so stark Bildungsprobleme zum Tragen kommen? Wie kann dem nachdrücklich entgegen gewirkt werden? Und gibt es überhaupt ein flächendeckend gutes Konzept?
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