Mathematik : Pi-Day: Die Magie des Zahl-Tags

Mathematik ist nicht nur pures Rechnen. Schüler aus einer Mathe-Förderklasse haben zum Ehrentag der Kreiszahl Pi Rätselplakate gestaltet.

Christina Kohl

Eine Schülerin hat die Idee aus Kanada importiert: Am 14. März ist Pi-Day, ein Tag zu Ehren der Mathematik. Auch das Rückert-Gymnasium in Schöneberg will ihn jetzt alljährlich feiern, mit kleinen Aufgaben rund um den 16. Buchstaben des griechischen Alphabets. Dabei ist das Datum nicht zufällig gewählt: Pi, das ist die Zahl mit den unendlich vielen Nachkommastellen. Pi, das ist das konstante Verhältnis eines Kreisumfangs zu seinem Durchmesser, das mit 3,14 beginnt.

Angelika Marschall will zeigen, dass Mathematik nicht nur pures Rechnen ist. Die Fachbereichsleiterin an der Rückert-Schule gehört zu den Organisatoren des Pi-Days. Schüler aus einer Mathe-Förderklasse haben Rätselplakate zum Pi-Quiz gestaltet. Zu beantworten ist unter anderem, wie viele Pi-Zeichen in einem gemalten Bild versteckt sind, wie groß der Umfang eines Kreises mit einem Durchmesser von drei Zentimetern ist – und in welche Klasse die Rückert-Schülerin geht, die am Pi-Day Geburtstag hat.

Zühal Kara lässt sich in Sachen Pi nichts vormachen. Sie kann 100 Nachkommastellen der Kreiszahl aus dem Kopf aufsagen, zwei Wochen lang hat sie dafür eine halbe Stunde täglich geübt. Die 14-Jährige erkennt sofort, welche Ziffern auf dem Plakat nicht stimmen. Wieder eine Quizfrage gelöst. Sieht ganz so aus, als ob Zühal den Fragebogen noch pünktlich im Pi-Briefkasten einwerfen kann. Um 14.03 müssen die ausgefüllten Zettel da sein. Als Nervennahrung zwischendurch gibt es – na, was wohl? – Pi-nuts. Christina Kohl

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