Schule : Mazda6 wird zum Sportler

Neues Spitzenmodell MPS kommt im nächsten Sommer

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Es nennt sich Mazda6 MPS das neue Spitzenmodell der Mittelklassefamilie von Mazda, das seinen ersten Auftritt bei der Essen Motor Show 2004 am 25. November haben wird. Das ist ein Auto, bei dem Mazda ganz konsequent auf Sportlichkeit setzt. Das gilt für die Optik mit den zwei markanten Sicken auf der Motorhaube, dem aerodynamisch optimierten Stoßfänger mit großem unteren Lufteinlass sowie die Seitenschweller, die dezent ausgestellten Kotflügel und die durch die Heckschürze geführten Auspuffendrohre ebenso wie für die Technik unterm Blech des auf 18-Zoll-Rädern stehenden MPS.

Als Antrieb steht nämlich ein neu entwickelter aufgeladener Benzin-Direkteinspritzer mit 2,3 Liter Hubraum bereit – ein wahres Kraftpaket, das 191 kW (260 PS) leistet und bei 3000/min ein höchstes Drehmoment von 380 Nm liefert. Kein Wunder, dass der mit einem Sechsganggetriebe ausgestattete Mazda6 MPS mit diesem Motor in gerade einmal 6,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und bis zu 240 km/h schnell ist. Und auch die Elektrizitätswerte können überzeugen. Denn für das Beschleunigen von 80 auf 120 km/h reichen 5,5 Sekunden.

Auf die Straße kommt die Kraft des neuen Triebwerks über alle vier Räder des Mazda6 MPS, dessen Allradantrieb über eine aktive Drehmomentverteilung (Active Torque Split) verfügt, die bis zu 50 Prozent der Antriebskräfte an die Hinterachse leiten kann. Gesteuert wird dieses System von einer elektronischen Einheit am Hinterachsdifferenzial, die je nach Straßenbeschaffenheit und Gaspedalstellung die Kraftverteilung variiert – zwischen 100 Prozent vorn und je der Hälfte auf Vorder- und Hinterachse. Die erhält umso mehr Antriebskraft, je sportlicher der Lenker sein Auto bewegt. Ein Sperrdifferenzial hinten verhindert, dass die Hinterräder durchdrehen.

Mit Blick auf die hohe Motorleistung hat Mazda Karosserie und Fahrwerk des Mazda6 gezielt verstärkt. So wurde die Karosserie noch torsionssteifer ausgelegt und Vorder- und Hinterachse stärker dimensioniert und mit strafferen Dämpfern ausgestattet und die Bremsen verstärkt. Mazda stimmte den Wagen so ab, dass er bewusst sportlich bewegt werden kann, ohne dass man dabei auf den hohen Fahrkomfort des Mazda6 verzichten muss. Als elektronische Assistenten für den Fahrer stehen die Fahrdynamikregelung DSC (Dynamische Stabilitätskontrolle) und die darin integrierten Systeme TCS (Traktionskontrolle) und ABS mit Bremsassistent bereit.

Innen setzt Mazda beim neuen Spitzenmodell noch gezielter auf eine hohe Qualitätsanmutung. Der Fahrerplatz wurde der sportlichen Ausrichtung des Autos angepasst, wobei Pedale aus Aluminium und Aluminium-Applikationen am Schaltknauf sowie die bis 280 km/h reichende Tachoskala Akzente setzen. Für sicheren Seitenhalt bei flotter Kurvenfahrt sorgen gut konturierte Ledersitze. Auf den Markt kommt das neue Spitzenmodell des Mazda6 voraussichtlich im nächsten Sommer. ivd

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