Schule : Mehr als ein Packesel

Der Passat kommt im August als Variant

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Als die sechste Generation des Passat vor wenigen Monaten an den Start ging, läutete sie eine neue DesignÄra bei Volkswagen ein. Chrom und Lichtkanten, Scheinwerfer aus runden Einzelelementen und ein hohes Heck sind die Merkmale des neuen Mittelklasseautos. Im August folgt nun die „Variant“ genannte Kombiversion – und schließt an das frische Äußere an. Im Frontbereich gleichen sich Limousine und Variant sogar. Sie unterscheiden sich ab der B-Säule. Beim Variant fällt in der Seitenansicht das Dach zum Heck hin leicht ab, die Fenster werden so nach hinten hin schmaler. Der Kombi wird dadurch nicht zur Packesel-Variante der Limousine, sondern bekommt ein eigenständiges, sportliches Erscheinungsbild.

Gegenüber seinem Vorgänger legt der Passat Variant rundum aber auch in der Größe zu. Er wuchs zum Beispiel in der Länge um sechs Zentimeter auf 4,77 Meter. Das größere Raumangebot soll sowohl den Passagieren als auch dem Ladevolumen zu Gute kommen. So hat die neue Variant-Generation jetzt eine Ladekapazität von 603 bis 1731 Liter. Maximal kann der Fünftürer 638 Kilogramm Ladung transportieren.

Wie auch die Limousine wird es den Variant in vier Ausstattungslinien geben: Die Grundausstattung „Trendline“ bietet bereits serienmäßig eine elektronische Parkbremse, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, sechs Airbags, Klimaanlage, 16-Zoll-Räder, elektrische Fensterheber vorn sowie eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. In den gehobenen Ausstattungslinien „Comfortline“, „Sportline“ und „Highline“ sind elektrische Fensterheber hinten, ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz oder ein Sportfahrwerk erhältlich.

Als Antrieb stehen insgesamt acht Motoren zur Wahl. Neben dem Einstiegsbenziner mit 75 kW (102 PS) sind drei Vierzylinder mit FSI-Direkteinspritzung (85 kW/115 PS, 110 kW/150 PS und 147 kW/200 PS) im Angebot. Vom letzten Quartal des Jahres an kommt ein 3,2 Liter großer V6-FSI mit 184 kW (250 PS) dazu. Das Diesel-Angebot umfasst drei TDI-Aggregate mit 77 kW (105 PS), 103 kW (140 PS) und 125 kW (170 PS). Der stärkste Diesel wird serienmäßig mit Rußpartikelfilter geliefert. Für die übrigen Diesel ist der Filter nur optional gegen Aufpreis erhältlich.

Am 19. August werden die ersten Passat Variant bei den Händlern vorgestellt. Bestellt werden kann er bereits jetzt. Der Grundpreis liegt auf dem Niveau des Vorgängers: Er kostet ab 22 900 Euro. rok

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