Schule : Mit einer Linie aus Italien

Giugiaro zeichnete den neuen Daewoo Lacetti

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Name und Linie des neuesten Modells von Daewoo erinnern an Italien. Denn wie schon bei vielen Modellen der koreanischen GMTochter, hat auch beim Lacetti wieder ein italienisches Design-Studio mitgewirkt. Seine Linie stammt von Giorgetto Giugiaros Unternehmen Italdesign. Damit reiht sich der Lacetti ein in eine Reihe mit Matiz, Kalos und Evanda. Giugiaro gab dem knapp 4,30 Meter langen kompakten Fließheckmodell mit seinen fünf Türen einen neuen markanten Kühlergrill und mandelförmige Klarglasscheinwerfer, auffällige Rückleuchten sowie eine betont dynamische Linie mit kurzen Überhängen mit auf den Weg.

Das Innenraumdesign zeigt sich sportlich und ein wenig zurückhaltend. Zu den besonderen Stilelementen gehören hier die vier runden silbern eingefassten Lüftdüsen. Dank eines langen Radstands von 2,60 Meter bietet der Lacetti insbesondere auch den Fondpassagieren beachtliche Kniefreiheit. Der variable Gepäckraum lässt sich dank der asymmetrisch geteilten umklappbaren Rückbank von 275 Liter auf maximal 1045 Liter erweitern.

Der Lacetti wurde bewusst in Europa für den europäischen Markt entwickelt. Und mit Blick auf die europäischen Fahrgewohnheiten setzt der Fronttriebler auf ein Fahrwerk mit vier einzeln aufgehängten Rädern mit McPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerkonstruktion hinten. Dieses Fahrwerk zeigt sich straff abgestimmt, ohne dass dabei der Fahrkomfort und vor allem auch die Fahrsicherheit zu kurz kommen. Für zuverlässiges Verzögern sorgen Scheibenbremsen rundum, die bei allen Versionen des Lacetti von einem ABS mit EDC unterstützt werden. Bei der CDX-Version setzt Daewoo außerdem eine Traktionskontrolle ein.

Unter der Motorhaube des Lacetti arbeiten moderne Vierventil-Vierzylinder mit zwei oben liegenden Nockenwellen. Sie sind mit Fünfgang-Schaltgetrieben kombiniert. Basistriebwerk ist der bereits aus dem Daewoo Kalos bekannte 1,4-Liter mit einer Leistung von 70 kW (95 PS), der bei 4400/min ein Drehmoment von 131 Nm liefert. Er lässt den kompakten Fünftürer binnen 11,6 Sekunden Tempo 100 und maximal 175 km/h erreichen – bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,1 l/100 km. Nächste Leistungsstufe ist der 80 kW (109 PS) leistende 1,6-Liter mit Schaltsaugrohr, der bei 4000/min ein Drehmoment von 150 Nm liefert. Er erlaubt den Spurt auf Tempo 100 binnen 10,7 Sekunden und maximal 187 km/h und verbraucht im Durchschnitt ebenfalls 7,1 l/100 km. Als Spitzentriebwerk bietet Daewoo einen 1,8-Liter an, der 90 kW (122 PS) leistet und den Lacetti mit 9,5 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und maximal 194 km/h bereits recht sportlich auftreten lässt. Sein höchstes Drehmoment liegt bei 165 Nm bei 4000/min und sein Durchschnittsverbrauch bei 7,5 l/100 km. Wer es vorzieht, die Schaltarbeit einer Automatik zu überlassen, kann den 1,8-Liter in Kombination mit einer neuen Viergangautomatik bekommen, die von Aisin/ZF stammt.

Daewoo bietet den Lacetti in den drei Ausstattungsversionen SE, SX und CDX an. Dabei wird bereits das Basismodell mit einer Klimaanlage ausgestattet. Der 1.4 SE kostet 13 550 Euro, der 1.6 SX 14 550 Euro und das Top-Modell 1.8 CDX bekommt man für einen Preis von 16 250 Euro. ivd

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