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Oberschulplätze: fünf Fälle offen

Zum Schuljahresbeginn sind nach Auskunft des Verwaltungsgerichtes fast alle Eilverfahren um die Oberschulplätze entschieden. Nur fünf Fälle seien noch offen, sagte Sprecher Stephan Groscurth am Montag. Am Freitag hatte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) von 143 noch anhängigen Verfahren gesprochen. Groscurth zufolge handelt es sich dabei jedoch um die Hauptverfahren. Die Eilverfahren, die zum Schuljahresbeginn über die Schulzuweisung entscheiden, seien fast alle erledigt. Bei den offenen Entscheidungen handele es sich um Einzelfälle, die an der grundsätzlichen Bewertung der neuen Auswahlkriterien nichts änderten. Wie berichtet, hatte das Verwaltungsgericht Anfang August das neue Anmeldeverfahren für die Oberschulen für rechtmäßig erklärt. Seit diesem Schuljahr werden die Plätze an Gymnasien und Sekundarschulen nicht mehr nach der Entfernung zum Wohnort vergeben, sondern nach Noten, Schulprofil und per Los. Viele Eltern hatten gegen einen ablehnenden Bescheid geklagt. kba

Drei neue Gemeinschaftsschulen

Zum Schuljahr 2011/2012 haben drei weitere Schulen die Pilotphase Gemeinschaftsschule gestartet: die Schule im Grünen (Lichtenberg), eine ehemalige Grundschule, die Carl-von-Ossietzky- Schule (Kreuzberg), eine Europaschule, und die Schule am Grazer Platz (Schöneberg), die durch die Fusion der Peter-Paul-Rubens-Grundschule mit der 8. Integrierten Sekundarschule entsteht. Damit hat Berlin 19 Gemeinschaftsschulen, in denen die Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse gemeinsam lernen. Für die Pilotphase Gemeinschaftsschule hat der Senat von 2008 bis 2011 22 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Alle Bezirke außer Reinickendorf haben mindestens eine Schule, die sich an dem Projekt beteiligt. kba

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