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Wenn sich der Astra Twin Top bei laufender Fahrt häutet, werden aus Passanten Zuschauer

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Zwei Preise hat der Twin Top jetzt schon gewonnen: Als Fahrzeug mit je einem Dach fürs Coupé und (k)einem fürs Cabrio hat er den plausibelsten Namen. Und er war schneller als die anderen Neulinge beim Kunden. Während die erst in diesem Mai vorfahren oder wie der offene Focus erst im Herbst startklar sind, steht der Astra schon seit Ende März bei den Opel-Händlern. Dennoch wird das Multifunktionsauto noch eine Weile für Aufsehen unter arglosen Passanten sorgen, immer dann, wenn sich der aufwändige Faltmechanismus des dreiteiiligen Blechdaches während der Fahrt in Gang setzt. Ja, tatsächlich, das elektromechanische Schauspiel kann der Fahrer bis Tempo 30 inszenieren; ein notwendiges Gimmick, da das Öffnen bzw. Schließen des Daches 36 Sekunden dauert. Soviel Zeit gewährt kaum eine Rotphase in Berlin.

Auf der Habenseite des Twin Top stehen die gelungene Karosserieform; der astratypische Innenraum, funktional, sportlich, sauber verarbeitet. Auch Lenkung und Bremsen gefallen; die Federung ist in Ordnung. Im geschlossenen Zustand gibt’s nichts zu bekritteln. Offenes Fahren im Twin Top macht Laune, vorne hat der Pilot Ruhe vorm Wind, hinten aber zieht es gewaltig. Auch zittert der Astra auf schlechter Fahrbahn zuweilen recht heftig. Empfehlenswert unter vier Benzinern ist der 140 PS/103 kW starke 1,8-Liter-Motor, der läuft leise und flott genug. Damit kostet der Twin Top 25 400 Euro. Den einzigen Diesel 1,9-CDTI mit 150 PS/110 kW gibt es für 28 150 Euro. eric

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