Schule : Nachrichten

Der VW Eos soll das längst eingestellte Golf Cabrio endgültig vergessen machen

-

So ist das mit dem Wetter in Wolfsburg. Verdammt wechselhaft. Als 2005 nach langem Warten endlich angekündigt wurde, der Eos rolle im Febraur 2006 zu den Händlern, schien die Sonne. Als technische Probleme mit der Konstruktion des Stahl-Glasdachs auftauchten und der Marktstart in den Spätsommer zu rutschen drohte, da braute sich am Himmel was zusammen. Und nun, wo der Eos schon eine Weile bestellbar und in zwei Wochen lieferbar ist, da haben sich die Wolken wieder verzogen.

Fünf Motoren holt VW für den Eos aus dem Regal. Für knapp 26 000 Euro gibt es den kleinsten Benziner (1,6 FSI mit 115 PS/85 kW), für 35 500 Euro den stärksten (3,2-Liter V6 mit 250 PS/184 kW). Der einzige Diesel hat 140 PS/103 kW und kostet 29 500 Euro.

Fürs Auge gibt’s eine Eos-Front im Stil des Hauses, eine dynamische Seitenlinie und ein braves Heck – vor allem aber ein famoses Dach, wie es kein anderer Konkurrent überm Kopf hat: Ins faltbare Stahldach ist ein Glas-Schiebdach integriert. Aus fünf Teilen besteht dieses Konstrukt. Die Daniel Düsentriebs haben ihm beigebracht, sich ohne menschliches Zutun in nur 25 Sekunden in den Kofferraum zu verkrümeln und dabei gute Haltungsnoten einzuheimsen.

Innen bietet der Eos wenig Überraschendes; trotz eines eigenständigen Cockpits fallen Teile auf, die man aus anderen Volkswagen kennt. Lob verdienen die ordentliche Serienausstattung, die elektrische Easy-Entry-Funktion (merkt sich die Sitzeinstellungen von Fahrer- und Beifahrersitz, wenn jemand nach hinten zusteigt), die Durchreiche in der Rückbank und die Sicherheitsausstattung mit verdecktem Überrollschutzsystem. eric

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben