Schule : Neuer Kombi mit Lifestyle-Touch

Volvo stellt seinem neuen Einstiegsmodell S40 schon bald einen Kombi zur Seite

Ingo von Dahlern

Er nennt sich Volvo V50 – der kleinste Kombi im Volvo-Programm, der schon im April neben die neue Limousine Volvo S40 tritt, die neues Einstiegsmodell der schwedischen Ford-Tochter ist. Seinen ersten Auftritt vor großem Publikum hatte der V50 soeben in Bologna. Dort präsentierte er sich als eine für Volvo neue Art von Kombi. Denn während bislang ein möglichst großes Stauvolumen Priorität bei den Schweden hatte, setzen sie nun zugleich auf eine ausgeprägt sportliche Optik und Lifestyle. Das führt dazu, dass der Nachfolger des V40 beim Laderaum mit einem Basismaß von 417 Liter zwar eine Spur mehr Platz bietet als der Vorgänger mit 415 Liter, beim Stauvolumen nach Umklappen der Rückbank mit 1307 Liter allerdings 113 Liter weniger Raum hat. Dafür tritt er allerdings mit einer sehr viel eleganteren Dachlinie und Heckpartie an.

Sehr viel komfortabler und auch geräumiger geworden ist ebenso wie schon bei der Limousine der Teil des Innenraums, der den Passagieren des V50 zur Verfügung steht. Denn die Karosserielinie zeigt eine weit nach vorn gerückte Frontscheibe – Fachleute sprechen von Cab-Forward-Design. Der Zuwachs beim Innenraum ergibt sich vor allem aus dem gegenüber dem Vorgänger um 78 Millimeter gewachsenen Radstand, der 54 Millimeter größeren Breite und der 27 Millimeter größeren Höhe – nur die Karosserie blieb blieb bis auf zwei Millimeter unverändert. Wie schon die Limousine, so zeigt nun auch der V50 die typischen Stilelemente der größeren Volvo-Modelle. Und identisch mit der Limousine ist die wegweisende Innenraum- Gestaltung, deren Glanzstück die im Automobilbau bislang einmalige sanft geschwungene und frei schwebende Mittelkonsole ist.

Wie schon die Limousine, verspricht auch der neue Kombi ein ausgeprägt sportliches Fahrverhalten. Denn in Verbindung mit dem modernen Fahrwerk mit Einzelradaufhängung rundum, McPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten bietet Volvo auch beim neuen Kombi erstmals in dieser Klasse kraftvolle Fünfzylinder an. Das sind die beiden 2,4-Liter-Saugmotoren mit 103 und 125 kW (140 und 170 PS) und als Spitzentriebwerk der 2,5-Liter-Fünfzylinder mit Niederdruck-Turbo, der es auf eine Spitzenleistung von 162 kW (220 PS) bringt und den V50 zu einem ebenso anzugsstarken wie elastischen Auto macht, das sich sehr sportlich bewegen lässt. Als besonders sparsame Variante tritt zudem der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 100 kW (136 PS) an – mit einem Aggregat des mit Ford bei Dieseln kooperierenden Diesel-Spezialisten PSA Peugeot/Citroën, das in Verbindung mit einem Rußpartikelfilter angeboten wird.

Das Sicherheitskonzept des neuen Kombis entspricht der modernen Sicherheitsausstattung der Limousinen und orientiert sich ebenfalls an den Standards der größeren Volvo-Modelle. So zeigt die Karosserie des Volvo V50 eine im Vergleich zum Vorgängermodell um 34 Prozent gesteigerte Torsionssteifigkeit und die bereits bei der Limousine verwirklichte Frontstruktur mit einer intelligenten Kombination aus vier Stahlsorten, die bei einer Kollision für einen optimalen Abbau der Aufprallenergie sorgen. Der V50 hat zudem als Serienausstattung zweistufig auslösende Airbags, das Seitenaufprall- Schutzsystem SIPS (Side Impact Protection System) mit Seitenairbags und Kopf-Schulterairbags sowie das Schleudertrauma- Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System). Hinzu kommen Gurtkraftbegrenzer vorn sowie Gurtstraffer an den Vordersitzen und auch an den hinteren Sitzplätzen außen.

Eine leistungsfähige Bremsanlage mit ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und elektronischem Bremsassistenten (EBA) sorgt für wirksame Verzögerungswerte. Serienausstattung ist zudem die Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control). Die Servolenkung arbeitet elektrohydraulisch.

Und wie schon die Limousine S40 hat auch der V50 das intelligente Fahrerinformationssystem IDIS (Intelligent Driver Information System), das die Ablenkung des Fahrers in kritischen Situationen verhindert. Denn wenn dessen volle Konzentration gefordert ist, werden überflüssige Signale und Informationen unterdrückt. Erst wenn sich das Verkehrsgeschehen normalisiert hat, können Telefonanrufe beantwortet, Verkehrsinformationen abgerufen und Mitteilungen gelesen werden.

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