Schule : Neuer Siebener als sportlicher und flotter Diesel

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Diesel und Oberklasse – das ist längst kein Widerspruch mehr. So überrascht es auch gar nicht, dass BMW bei der letzten Generation seiner 7er-Reihe mit den Dieselmodellen auf den wichtigsten europäischen Dieselmärkten Anteile zwischen 35 und 80 Prozent im Modellmix erreichte. An diese Erfolge mit den Selbstzündern anknüpfen sollen die vom Oktober an nun auch für die neue 7er-Generation verfügbaren Diesel-Versionen, die dank weiterentwickelter Common-Rail-Technik mit beachtlichen Leistungssteigerungen glänzen und den Benzinern bei der Leistungsentfaltung nicht nur ebenbürtig, sondern mit ihren hohen Drehmomenten bereits bei niedrigen Drehzahlen im Anzugsvermögen sogar deutlich überlegen sind. Außerdem glänzen sie trotz ihres hohen Leistungsniveaus mit im Vergleich zu Benzinern betont niedrigen Verbrauchswerten.

So leistet der Reihensechszylinder des künftigen BMW 730d 160 kW (218 PS) und liefert zwischen 2000 und 2750/min ein höchstes Drehmoment von 500 Nm. Für den Spurt auf Tempo 100 benötigt dieses gewichtige Auto gerade einmal 8,0 Sekunden und als Höchstgeschwindigkeit zeigt der Tacho 235 km/h an. Durch die Einspritzdüsen des aufgeladenen Selbstzünders werden je 100 km gerade einmal 8,5 l gepresst.

Werte, die einem Sportwagen gut zu Gesicht stehen, erreicht der BMW 740d, dessen V8–Triebwerk es auf eine Leistung von nun 190 kW (258 PS) bringt und zwischen 1900 und 2500/min sein höchstes Drehmoment von 600 Nm liefert. Denn Tempo 100 erreicht dieses Auto in nur 7,4 Sekunden, während bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektronisch abgeregelt wird. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 9,7 l/100 km.

Beide neuen Common–Rail–Turbodiesel sind erstmals mit einer Sechsgang–Automatik kombiniert, jenem in Zusammenarbeit mit ZF neu entwickelten Getriebe, das in den Benzinern 735i und 745i seine Weltpremiere hatte. Und beide Diesel erfüllen die Abgasnorm EU3. Die Verkaufspreise werden bei 58 000 Euro für den 730d und bei 75 700 Euro für den 740d liegen, die es beide ausschließlich mit dem normalen Radstand geben wird.

Die erhebliche Leistungssteigerung der neuen Diesel ist ebenso wie der Zuwachs an Dynamik und der zugleich geringer gewordene Verbrauch Ergebnis der bei der zweiten Common–Rail–Generation beachtlich erhöhten Einspritzdrücke. Denn der höchste Systemdruck stieg von 1300 bar auf nun 1600 bar. Die Serienausstattung beider Diesel entspricht weitgehend der der Achtzylinder–Benziner. ivd

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