Schule : Neuer Skoda Octavia – ein großes Auto für kleines Geld

Geräumige Fließhecklimousine auf der Plattform des Golf V mit allen guten Genen des Wolfsburger Bestsellers

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Wie schon beim Vorgänger, so bekommt man auch beim neuen Golf dessen Technik wieder unter ganz verschiedenen Karosserien mit allen Markenzeichen des VWKonzerns. Denn auf der Plattform des Wolfsburger Bestsellers bauen nicht nur der VW Touran sondern auch der Audi A3, der neue Seat Altea und die zweite Generation des Skoda Octavia auf. Die ist als Fließheckmodell mit der Silhouette eines Stufenheckmodells eine besonders interessante Variante, denn sie bietet neben anspruchsvoller Technik großzügigen Platz für Passagiere und Gepäck zu vergleichsweise attraktiven Preisen. Die beginnen auch bei der zweiten Generation des Octavia, die Anfang Juni an den Start geht, bei 14 490 Euro für das Basismodell mit dem 55 kW (75 PS) leistenden 1,4-Liter-Benziner und liegen für vergleichbare Motorisierungen und Ausstattungen jeweils um rund 700 Euro unter denen des Golf.

Neben dem Octavia Classic gibt es für 2300 Euro mehr die Ambiente-Version und für weitere 3100 Euro die besonders komfortable Elegance-Version. Beim Classic bekommt man unter anderem Front-, Seiten- und Kopfairbags, Dreipunktgurte und Kopfstützen rundum, ein ABS mit Bremsassistent, die elektrohydraulische Servolenkung, ein in zwei Ebenen verstellbares Lenkrad, höhenverstellbare Frontsitze, Pollenfilter, Außentemperaturanzeige und Nebelscheinwerfer sowie eine Zentralverriegelung. Für die Fahrdynamikregelung ESP muss man mit 300 Euro extra in die Tasche greifen, denn die ist erst beim Ambiente Serie. Wer den Wunsch nach einer Klimaanlage hat, bekommt die erst beim Elegance als Serienausstattung. Doch insgesamt ist bereits die Classic-Ausstattung recht ordentlich.

Unabhängig von jeder Ausstattung ist einer der ganz großen Pluspunkte des Octavia der mit 560 Liter weiter gewachsene und für ein Auto in dieser Klasse geradezu gewaltige Kofferraum. Er stellt selbst Modelle wie die S-Klasse in den Schatten und macht den Octavia schon als Limousine zu einem Lademeister. Wem der Platz nicht reicht, kann ihn durch Vorklappen der Rückbank vergrößern – auf bis zu 1328 Liter. Angesichts einer Zuladung von 660 Kilo kann man die Stauräume auch vernünftig nutzen. Zudem ist das Platzangebot nicht nur für das Gepäck großzügig, sondern auch für die Passagiere im Fond. Und sehr ordentlich sind auch die Sitzmöbel sowohl hinten als auch vorn.

Mit fünf Motoren aus dem Konzernregal geht der neue Octavia an den Start. Neben dem 1,4-Liter mit 55 kW (75 PS) sind das der 1,6-Liter mit 75 kW (102 PS) und der 1,6-Liter-Direkteinspritzer (FSI) mit 85 kW (115 PS), dem 2005 der 2.0 FSI zur Seite treten wird. Und es gibt zwei direkt einspritzende Turbodiesel mit Pumpe-Düse-Hochdruckeinspritzung – den 1.9 TDI mit 77 und den 2.0 TDI mit 103 kW (105 und 140 PS). Mit 9,6 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und maximal 208 km/h ist der flotteste und mit 5,5 l/100 km/h auch der sparsamste Octavia. Er erfüllt auch die Abgasnorm EU4. Und es gibt ihn auch mit dem revolutionären Direktschaltgetriebe (DSG).

Das Fahrwerk des neuen Octavia kann ebenso überzeugen wie das des neuen Golf. Innen zeigt er eine hohe Werkstoff- und Verarbeitungsqualität und ein rundum ansprechendes dem Golf eng verwandtes Design. Und überzeugen kann auch die äußere Form mit dem markanter gewordenen Skoda-Grill und der eleganten dynamischen Line. Ein gelungener Wurf, der alles mit sich bringt, was ein Erfolgsmodell braucht. ivd

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