Schule : Nun auch als Allradler

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Mit zahlreichen technischen Verbesserungen überrascht die C-Klasse von Mercedes-Benz, die seit dem Serienstart vor zwei Jahren weltweit bereits mehr als 760 000 Käufer gefunden hat. So gibt es vom Herbst an den schon seit einigen Jahren für verschiedenen E-Klasse-Modelle verfügbaren permanenten Allradantrieb 4Matic erstmals auch für die C-Klasse an. Die tritt bereits in Kürze auch mit einer neuen Generation von Vierzylinder-Motoren mit dem sogenannten Twinpulse-System an. Das solche Technologien wie Kompressor-Aufladung, Ladeluftkühlung, variabel verstellbare Nockenwellen, Vierventiltechnik, Lanchester-Ausgleichswellen und die adaptive Antriebsdynamik kombiniert und damit mehr Fahrspaß bei niedrigerem Verbrauch bietet. Erstmals in der C-Klasse verfügbar sind zudem der Abstandsregeltempomat Distronic, lichtstarke Bi-Xenon-Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht für alle Modelle und die Versionen C 240 und C 270 CDI werden künftig auch mit dem automatisierten Schaltgetriebe Sequentronic verfügbar sein. Zum Jahresende schließlich wird es im C 200 CGI (Stratified Gasoline Injection = Benzin-Schichtladung) erstmals auch einen Benzin-Direkteinspritzer geben.

Mit Fünfgang-Automatik

Der permanente Allradantrieb 4Matic wird für die Sechszylindermodelle C 240 und C 320 sowohl als Limousine als auch als T-Modell verfügbar sein. Beide 4Matic-Varianten sind dabei mit einem Fünfgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Die Motorkraft gelangt bei den Allradlern über ein einstufiges Verteilergetriebe im Verhältnis von 40 : 60 an Vorder- und Hinterachse. Die 4Matic arbeitet mit dem elektronischen Traktionssystem 4-ETS, das eines oder mehrere druchdrehende Räder gezielt abbremst und das Antriebsmoment gleichzeitig auf die Räder mit guter Traktion umleitet. Es kommt ohne die üblichen mechanischen Längs- und Querdifferenzialsperren aus und arbeitet zudem problemlos mit der Fahrdynamikregelung ESP zusammen. Ergebnis sind besonders gute Traktion und Dynamik auch bei Nässe, Eis und Schnee, auf rutschigem Kopfsteinpflaster und unter anderen widrigen Fahrbahnbedingungen.

Der Preis für die 4Matic beträgt beim C 320, der bereits mit Hinterradantrieb als Serienausstattung ein Automatikgetriebe hat, 2088 Euro. So kostet der C 320 4Matic in der Line Classic als Limousine 40 774 Euro und als T-Modell 42 514 Euro. Für den in der Serienversion mit Hinterradantrieb mit Schaltgetriebe ausgestatteten C 240 kosten 4Matic und Automatik zusammen 4118 Euro. Das ergibt in der Line Classic einen Preis von 36 830 Euro für die Limousine und von 38 570 Euro für das T-Modell.

Bei der neuen Generation von Vierzylindermotoren tritt Mercedes-Benz mit anfangs drei Varianten an, die durchweg 1,8 Liter Hubraum haben und nach ihrer Premiere in der C-Klasse später auch in anderen Modellfamilien eingesetzt werden. Als vierte Variante dieses Motors kommt gegen Ende des Jahres ein Benzin-Direkteinspritzer im C 200 CGI, der eine Leistung von 125 kW (175 PS) entwickelt und mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,8 l/100 km um rund 19 Prozent sparsamer als das vergleichbare Vorgängertriebwerk sein wird.

Die bereits in Kürze erscheinenden drei Versionen des neuen 1,8-Liter-Vierzylinders arbeiten weiterhin mit Saugrohreinspritzung. Ihr Leistungsspektrum reicht von 105 kW (143 PS) im C 180 Kompressor über 120 kW (163 PS) im C 200 Kompressor bis zu 141 kW (192 PS) im C 230 Kompressor, der mit diesem Triebwerk exklusiv als Sportcoupé angeboten wird. Trotz eines erheblich niedrigeren Kraftstoffverbrauchs als ihre Vorgänger machen sie die mit ihnen ausgestatteten Modelle spürbar dynamischer. So beschleunigt der neue C 180 Kompressor binnen 9,7 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 222 km/h. und ist mit durchschnittlich 8,4 l/ 100 km mehr als zehn Prozent sparsamer.

Die drehmomentstärkste Variante des neuen Vierzylinders im C 230 Kompressor liefert 260 Nm bei 3500 bis 4000/min, ist um 0,7 l/ 100 km sparsamer und erlaubt dem 240 km/h schnellen Sportcoupé den Spurt auf Tempo 100 binnen 8,1 Sekunden. Die Preise für die neuen Vierzylinder beginnen bei 26 738 Euro für den C 180 Kompressor als Limousine Classic und 28 304 Euro für den C 200 Kompressor als Limousine in der Line Classic.

Erreicht werden die niedrigen Verbrauchswerte vor allem durch die Verlagerung der Betriebspunkte der Motoren in Drehzahlbereiche mit optimalem thermischen Wirkungsgrad. Positiv in der Verbrauchsbilanz zu Buche schlägt auch die Hubraumverkleinerung auf 1,8 Liter durch geringere Reibleistung und bessere Thermodynamik Und für ausreichende Dynamik sorgt die Kompressor-Aufladung, die bereits ab Leerlaufdrehzahl hohe Drehmomente und damit längere Gesamtübersetzungen sowie einen stark entdrosselten Motorbetrieb ermöglicht – also bessere Fahrleistungen trotz geringerer Verbräuche.

Den Fahrertyp erkennen

Neu bei der Steuerung der neuen Vierzylinder ist eine Technik, die den jeweiligen Fahrertyp erkennt und die Antriebscharakteristik des Motor entsprechend anpasst. So wird der Motor bei einem betont sportlichen Fahrer, den die Elektronik an den Pedalbewegungen erkennt, dafür sorgen, dass der Motor praktisch jederzeit am Gas hängt, während für einen betont komfortorientierten Fahrer eine andere Motorcharakteristik gewählt wird, die einer sanfteren Fahrweise entgegenkommt. Ingo von Dahlern

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