Oberstufen-Konzept soll verbessert werden : Berliner Sekundarschulen auf dem Prüfstand

Bildungssenatorin Sandra Scheeres lässt prüfen, wie sich das Oberstufen-Angebot für Sekundarschüler verbessern lässt. Helfen soll ihr dabei der ehemalige Leiter der Sophie-Scholl-Schule, Klaus Brunswicker.

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Klaus Brunswicker, ehemaliger Leiter der Sophie-Scholl-Schule in Schöneberg. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Klaus Brunswicker, ehemaliger Leiter der Sophie-Scholl-Schule in Schöneberg.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Das Oberstufen-Konzept für Sekundarschüler könnte bald reformiert werden. Dazu setzt Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) auf die Hilfe des ehemaligen Leiters der Schöneberger Sophie-Scholl– Schule, Klaus Brunswicker. Er soll das bestehendeOberstufen-Angebot an Integrierten Sekundarschulen überprüfen und „praxisnahe Vorschläge zur Optimierung“ entwickeln. Ergebnisse werden Mitte nächsten Jahres erwartet.

Derzeit gibt es an 36 von 121 Sekundarschulen eigene gymnasiale Oberstufen. Die meisten davon sind ehemalige Gesamtschulen. Vier Schulen bemühen sich derzeit um eine Genehmigung.

Bei Sekundarschulen, die nur bis Klasse zehn gehen, setzte die Bildungsverwaltung bisher vor allem auf die Kooperation mit Oberstufenzentren. Diesen begegnen aber Eltern oft mit Skepsis. Inzwischen räumt die Verwaltung ein, dass es „an einzelnen Standorten weniger nachgefragte Schulen gibt, die keine gymnasiale Oberstufe haben.“

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