Prävention : Schulen brauchen einen Pandemiebeauftragten

SYMPTOME



Plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl, Fieber (über 38 Grad) – teilweise mit Schüttelfrost, Husten oder Atemnot; Muskel-, Glieder- und/oder Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen oder verstopfte Nase.



VORSORGE

Die Kinder sollen zum regelmäßigen Händewaschen angehalten werden und zwar mit Wasser und Seife für mindestens 15–20 Sekunden. Schulen und Kitas sollten auf Stoffhandtücher verzichten und stattdessen Einmal-Handtücher verwenden. Die Räume müssen gründlich gelüftet werden (drei- bis viermal pro Tag, je fünf bis zehn Minuten).



BEI ANSTECKUNG

Wenn man den Arzt aufsucht, sollte man die Praxis unbedingt vorher telefonisch auf eine vermutete Infektion hinweisen, damit sie Vorkehrungen treffen kann. Bei Verdacht auf Schweinegrippe meldet der Arzt dies dem Gesundheitsamt. Eltern müssen laut Gesetz der Schule die Diagnose nicht melden, aber es wird um Kooperation gebeten.



IN DER SCHULE

Sichtlich erkrankte Kinder sollten schnellstmöglichst vom Unterricht ausgeschlossen und aus der Schule abgeholt werden. Bis zum Eintreffen der Eltern sollte es von gesunden Kindern getrennt werden. Wenn zwei oder mehr Kinder einer Schulklasse Symptome aufweisen, dann hat die Schulleitung dies nach dem Infektionsschutzgesetz dem Gesundheitsamt zu melden; zehn Tage nach Erkrankungsbeginn können erkrankte Kinder die Schule wieder besuchen. Quarantäne- oder Absonderungsmaßnahmen für die gesunden Kinder in der Gruppe/Klasse sind nicht geboten. Den Schulen wird empfohlen, einen Pandemiebeauftragten zu benennen. Lehrer sollten Unterrichtsmaterialien für Erkrankte entwickeln oder den Lehrstoff telefonisch durchgeben.

NICHT NOTWENDIG

Mundschutz; vorsorgliche Laboruntersuchungen bei gesunden Personen.

INFORMATIONEN IM INTERNET

Der Senat empfiehlt als Adressen: www.rki.de; www.notfallvorsorge-berlin.de; www.wir-gegen-viren.de mu

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