Schule : Preiswertes Familienauto

Peugeot Partner der zweiten Generation mit attraktiver Optik und überzeugenden Fahrleistungen

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Viel Platz ist gefragt in den Autos so mancher jungen Familie. Ideal, wenn man nur die Heckklappe aufmachen muss und den Kinderwagen hineinschieben kann oder in den nächsten kalten Tagen nach dem von den Meteorologen in Aussicht gestellten Schnee auch noch einen Schlitten. Und Platz braucht man auch, wenn es zum Wochenend-Großeinkauf geht, man das eine oder andere Möbelstück gleich mitnehmen möchte. Und auch bei der Fahrt in den Urlaub, sei es im Winter oder auch im Sommer, wird es in manchen Limousinen arg knapp mit dem Laderaum. Da hören sich 624 Liter ganz anders an - und wenn man dann noch erfährt, dass sich dieser Laderaum problemlos auf bis zu 2800 Liter erweitern lässt, dann hat man guten Grund zu fragen, wer solche Volumina bietet.

Es ist ein Franzose, der das tut - ein Peugeot mit dem Namen Partner. er gehört zu jener Kategorie von variablen Autos, deren Karriere im Sommer 1996 begann. Ausgesprochen preiswerten und extrem geräumigen Konstruktionen, die einerseits als flotte kleine Transporter bei Handwerk und Gewerbe beliebt sind und in ihren Pkw-Varianten zu den preiswertesten Familien- und Freizeitautos gehören. Autos, deren Ausstattung konsequent praxisorientiert ist - aber alles andere als nüchterne und nackte Einfachautos. Citroen Berlingo, Peugeot Partner, Renault Kangoo und Fiat Doblò sind typische Vertreter dieser Klasse, die inzwischen auch von Opel und Ford entdeckt wurde und deren Marktanteil seit Jahren kontinuierlich wächst. Autos mit extrem variablem Laderaum, die trotz ihrer kompakten Abmessungen wahre Transportgenies sind.

Denn der Peugeot Partner, dessen zweite Generation jetzt an den Start gegangen ist, ist gerade einmal 4,14 Meter lang und 1,72 Meter breit. aber in der Höhe bringt er es auf 1,81 Meter, wobei das Fahrerhaus ebenfalls so hoch ist. Das bedeutet Kopffreiheit im Überfluss und schafft Raum für eine Fülle von Ablagen im Dachbereich - vorn für verschiedene Unterlagen, die man oberhalb des Kopf ablegen kann, an den Seiten für Fächer, die den Gepäckfächern von Flugzeugen ähnlich sind. Und das sind nicht die einzigen Stauräume. Weitere findet man unterm Beifahrersitz und auch die vielen Ablagen in Türen und Rücksitzlehnen der Sitz und das Handschuhfach fassen viel.

Doch der Begriff Transporter, der sich dabei einstellt, darf nicht in die Irre führen. Denn wer noch nie in solchen Autos gefahren ist, kommt leicht auf den Gedanken, sie seien zwar ausgesprochen praktisch, aber ohne irgendwelchen größeren Fahrkomfort. Und das ist weit gefehlt. Denn zu den besonderen Eigenschaften dieser Fahrzeugklasse gehört es, dass sie nicht weniger komfortabel sind als ganz normale Limousinen. Das hat die neue Generation des Peugeot Partner bei ersten Probekilometern dieser Tage wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das gilt natürlich besonders für die Hubraum- und leistungsstärkeren Versionen. So gibt für Deutschland vier Triebwerke - zwei Benziner und zwei Diesel. Und während der 1,4-Liter-Benziner mit 55 kW (75 PS) mit 17.5 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 wirklich kein Sprinter ist, zeigt sich der 1,6-Liter mit 80 kW (109 PS) als ausgesprochen flott, erreicht Tempo 100 bereits nach 12,7 Sekunden und schafft es bis auf Tempo 170. Und beachtlich ist auch, was die beiden Diesel leisten - ein Saugdiesel mit 1,9 Liter Hubraum und einer Leistung von 51 kW (69 PS) der eine, der wie sein Pendant mit kleinem Benziner eher gemessen ans Werk geht, 19,9 Sekunden für den Spurt auf Tempo braucht und bis zu 142 km/h erreicht, und ein moderner direkt einspritzender Turbodiesel mit Common Rail der andere. 66 kW(90 PS) aktiviert der, die ihn Tempo 100 nach 15,5 Sekunden und maximal 160 km/h erreichen lassen - bei einem Durchschnittsverbrauch, der mit 5,9 l/100km recht bescheiden ist.

Autos, die wie der schnellste Benziner 170 km/h erreichen, brauchen ein Fahrwerk, das solchen Geschwindigkeiten gewachsen ist. Und der Peugeot Partner hat es. Vorn mit einer McPherson-Federbeinachse und hinten mit einer einzeln aufgehängten Rädern mit gezogenen Lenkern und Drehstäben. Eine kompakte Konstruktion, die nicht nur durch ihren hohen Komfort überrascht, sondern auch die Fahrsicherheit, die diese recht hohen Fahrzeuge bieten, die man auch bei zügiger Fahrt jederzeit sicher in der Hand behält. Und dank Servolenkung bedarf es keiner besonderen Muskeln um das Auto durch Kurven zu lenken und es selbst in knappe Parklücken zu rangieren.

Mit der neuen Generation gibt es allerdings auch eine ganz attraktive Neuerung. denn statt einer Antriebsschlupfregelung gibt es für den neuen Partner künftig als Wunschausstattung ein Sperrdifferenzial. Und als es auf den Pisten, auf denen der Partner zeigen sollte, was er mit dieser Technik kann,unerwartet kräftige regnete, da war die neue Technik direkt herausgefordert - und dann zeigte das selbstsperrende Differenzial mit seiner Lamellenkupplung, wie die Kräfte des Motors automatisch auf das Antriebsrad mit der besseren Traktion geleitet wurden und man auch etwas schwierige Situationen meistern konnte.

Wem diese Technik noch nicht reicht, weil er öfter auf unbefestigten Straßen unterwegs ist, der kann den Partner von nächsten Frühjahr an nicht nur mit der Differenzialsperre, sondern auch mit einem permanenten Allradantrieb bekommen, der vom elsässischen 4x4-Spezialisten Dangel stammt und sowohl in den Ausstattungsniveaus Prémium und Escapade als auch beim Sondermodell Gran Filou Cool in Verbindung dem größeren Benziner und dem größeren Diesel angeboten wird –für einen Aufpreis von rund 3800 Euro. Weniger als die Hälfte davon kostet mit rund 1500 Euro die Differenzialsperre.

Viel getan haben die Peugeot-Techniker auch für die Sicherheit - die aktive ebenso wie die passive. Denn erstmals wird es für den Partner in Verbindung mit dem direkt einspritzenden Turbodiesel auf Wunsch auch die Fahrdynamikregelung ESP geben. Und auch die passive Sicherheitsausstattung ist komplett - mit Dreipunktgurten und Kopfstützen auf allen Plätzen, vergrößerten Airbags für Fahrer und Beifahrer und Seitenairbags für die Varianten, die mit einer Schiebetür auf der linken Seite ausgestattet sind.

Verbessert hat sich zudem das Crashverhalten. Dafür wurde der gesamte Vorderwagen überarbeitet. Und geändert hat sich auch die Optik des Peugeot Partner, der nun mir einer ganz neuen Frontpartie antritt, die ein wenig an Geländewagen erinnert. Mit neuer Motorhaube, größeren Scheinwerfern in Klarglasoptik, neuem Grill und bulligen Stoßfängern mit Platz für zusätzliche Nebelscheinwerfer tritt der Partner nun sehr viel kraftvoller und dynamischer an

Bereits in der Pkw-Basisversion hat er rechts eine Schiebetür und vom Ausstattungsniveau Prémium an auch links eine sowie die Seitenairbags, ein Komfort-Paket mit elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln, elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung. Mit erhöhter Bodenfreiheit, etwas verbreiterten Kotflügeln und vergitterten Scheinwerfern und Rückleuchten tritt der Escapade an. Und wer den Partner mit Erdgas fahren möchte – vom März an gibt es den 1,4-Liter-Benziner für rund 2000 Euro Aufpreis auch als CNG-Version.

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