Schule : Regelmäßig warten und anschalten Klimaanlage wird schnell zur Bakterienschleuder

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Besonders im Sommer sind sie heiß begehrt – kühlende Klimaanlagen fürs Auto. Was vor nicht allzu langer Zeit noch als Luxus galt, gehört für viele Autofahrer inzwischen zur Grundausstattung. Neben ganzjährigen Wohlfühltemperaturen bieten Klimaanlagen ein Luftfiltersystem, das die in den Innenraum strömende Luft von Staub und Pollen reinigt. Allerdings nur, wenn ausreichend Kühlmittel vorhanden ist und der Luftfilter nicht zu stark verschmutzt ist. Sonst wird aus der Kühlanlage schnell eine Bakterienschleuder. Aus diesem Grund empfiehlt der TÜV eine regelmäßige Wartung der Anlage, bei der der Füllstand des Kühlmittels und der Zustand des Luftfilters überprüft werden. Üblicherweise wird dies bei der routinemäßigen Fahrzeuginspektion mit erledigt. Mitunter ist allerdings eine zusätzliche Inspektion erforderlich.

Manchmal gehen von Klimaanlagen gleich nach dem Start auch unangenehme Gerüche aus. Dagegen hilft es, die Anlage kurz vor Ende der Autofahrt auszuschalten. So kann der Fahrtwind die Restfeuchtigkeit in der Klimaanlage abtrocknen, die die Geruchsbelästigungen verursachen kann.

„Die Klimaanlage sollte auch dann gelegentlich für mehrere Minuten eingeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird“, sagt Gerd Mylis, Fachmann des TüvRheinland. Das sei vor allem im Herbst und Winter der Fall. „Die Bauteile des Aggregats benötigen diesen Betrieb, um gut geschmiert zu bleiben.“ Werden die Kühlanlagen regelmäßig gewartet und in Betrieb genommen, halten sie in der Regel ein Autoleben lang, sagt der Experte. cde

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