Schule : Reifendruck- kontrolle

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Immer mehr Fahrzeuge verfügen heute über eine Reifendruckkontrolle. Das ist ein System, das permanent den Reifendruck überwacht und im Display anzeigt, wenn der Druck von den vorgegebenen Werten abweicht. Damit trägt dieses Kontrollsystem maßgeblich zur Sicherheit bei. Denn rund 80 Prozent aller Reifenpannen entstehen durch zu niedrigen Luftdruck, der zu verstärktem Verschleiß und bei höheren Geschwindigkeiten zu gefährlicher Überhitzung der Reifen führt. In den USA sind deshalb seit dem November 2003 Reifendruckkontrollen vorgeschrieben – auch dann übrigens, wenn das Fahrzeug mit Reifen mit Notlaufeigenschaften fährt.

Die Überwachung des Reifendrucks geschieht nach zwei sehr unterschiedlichen Verfahren. Als so genanntes passives System agiert das inzwischen sowieso zur Serienausstattung aller Personenwagen gehörende ABS. Denn ein platter Reifen hat einen kleineren Abrollumfang und dreht schneller. Messen die ABSSensoren bei normaler Fahrt solche Differenzen, dann kann man daraus zuverlässig auf einen Druckverlust in einem der Reifen schließen.

Aktive Systeme dagegen messen den aktuellen Druck in jedem Reifen und leiten die Messdaten per Funk an ein Steuergerät weiter. Das kann dem Fahrzeugführer bei der geringsten Unregelmäßigkeit exakt anzeigen, wie der Druck in den einzelnen Reifen ist und welcher davon aus der Reihe tanzt. ivd

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