Rückblick : Viele Reformen auf einmal

Das Schulgesetz



Das Jahr 2004 brachte durch das neue Schulgesetz erhebliche Veränderungen vor allem für die Lernanfänger mit sich. Es war von dem Gedanken geleitet, möglichst keine Kinder auszusondern und alle gemeinsam zu fördern.

Die Neuerungen

Besonders umstritten war die Abschaffung der Vorklassen. Hier waren vor allem Kinder gefördert worden, die keine Kita besucht hatten, und tausende Kinder, die mangels Schulreife von der Schulpflicht zurückgestellt worden waren. Nun entfielen aber auch die Rückstellungen. Es hieß nun, dass das Kind nicht mehr reif für die Schule, sondern die Schule reif fürs Kind sein solle.

Abgeschafft wurden zudem die kleinen Förderklassen für Ausländerkinder, die personalintensiven Dehnklassen für Langsamlerner und die ersten beiden Klassen in den Schulen für Lernbehinderte. Gleichzeitig wurde die Schulpflicht um ein halbes Jahr vorverlegt, sodass seither auch Kinder eingeschult werden müssen, die noch nicht sechs Jahre alt sind. sve

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