Schule : Rückrufe bei Mercedes und Toyota

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770 Modelle der Mercedes R-Klasse werden laut einem Bericht des Online-Portals „auto-motor-sport.de“ in Deutschland zur Kontrolle in die Werkstätten gerufen. Im Rahmen des freiwilligen Rückrufs würden bei 500 Modellen die Befestigungen der Gurtschlösser an den Einzelsitzen der zweiten Reihe überprüft. Weltweit gehe es um 3800 Fahrzeuge. Bei einer zweiten Rückrufaktion geht es dem Bericht zufolge um 270 Modelle des R 350 in Deutschland, weltweit sollen es 8000 Autos sein. Hier soll es durch eine nicht optimale Verlegung einer Leitung zu Beschädigungen eines so genannten Wellrohres und des darin liegenden Kabels kommen können. Die Folge könne dann ein langsamer Abfall der Bordspannung sein, was bei längerer Standzeit zu einer Batterieentladung führen könnte. Daimler-Chrysler machte am Freitag auf Nachfrage keine Angaben zu den Rückrufaktionen.

Toyota führt eine Rückrufaktion für weltweit rund 950 000 Fahrzeuge der Baureihen Avensis, Prius und Corolla durch – in Deutschland geht es um rund 35 000 Autos. Betroffen sind davon ausschließlich Fahrzeuge mit elektrischer Lenkkraftunterstützung, erklärt Toyota-Sprecherin Petra Alefeld-Wehner in Köln. Hier kann die Verzahnung zwischen zwei Teilen der Lenksäule verschleißen und „ausarbeiten“. Für den Fahrer ist dies laut Toyota zunächst durch ein deutliches Knackgeräusch zu erkennen. Nur wenn dieses Geräusch über längere Zeit ignoriert wird, kann es im Endeffekt dazu führen, dass sich der Wagen nicht mehr lenken lässt. Die Halter der Fahrzeuge werden angeschrieben, die schadhaften Teile werden in den Werkstätten kostenlos ausgetauscht.gms

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