SCHULHUNDE : Nicht jedes Tier ist geeignet

WAS SIE BRAUCHEN



Schulhunde müssen besonders geduldig und stressresistent sein. Schon Welpen können daraufhin beobachtet und ausgewählt werden. Der Einsatz in der Schule ist wegen Lautstärke und häufigem Berühren für die Tiere mit Stress verbunden und daher zeitlich begrenzt. Pädagogen müssen für entsprechenden Ausgleich durch Bewegung sorgen.

Rechtlich kann jeder Pädagoge seinen Hund mit in den Unterricht bringen, wenn alle einverstanden sind. Der Arbeitskreis Schulhund Berlin setzt sich für professionelle Standards in der Arbeit ein. Eine freiwillige Selbstverpflichtung nennt Grundsätze für Ausbildung, Einsatz und Hygienebestimmungen: www.schulhundweb.de/freiwillige.pdf.

Pädagogen und ihre Schulhunde werden als Team ausgebildet. Die Kosten dafür tragen häufig die Pädagogen selbst. Manche Schulen übernehmen Beiträge für die Haftpflichtversicherung für das Tier. Ausgaben für den Hund sind als „Arbeitsmittel“ steuerlich absetzbar. Vor- und Nachbereitung und die Betreuung des Hundes geschehen häufig in der Freizeit.

WO MAN SIE FINDET

Praxisberichte und nähere Informationen gibt es beim Arbeitskreis Schulhund Berlin: www.schulhundweb.de/index.php/Arbeitskreis_Schulhund_Berlin. Das nächste Einführungsseminar findet in Berlin am 10.  Mai statt. Mehr Infos unter www.hupaed-berlin.de. kal

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