Schule : Sicher durch den Herbst

Elisa Hahn

Allmählich färben sich die Blätter wieder in den schönsten Herbstfarben. Für Autofahrer ist das ein nicht immer freudiges Ereignis. Denn der Herbst birgt mit seinen Tücken erhöhte Unfallgefahren. Hier einige Tipps, um sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, Teil 3:

Rutschgefahr

Nicht nur auf dem Land, auch in einer grünen Stadt wie Berlin kann Laub im Herbst für Verkehrsteilnehmer zu einer ernsten Gefahr werden. Insbesondere wenn Tau oder Regen hinzukommen, bildet sich aus diesen Zutaten schnell eine gefährlich glatte Schicht auf der Fahrbahn. Da sich auch die Bremswege auf dem nassen Laub erheblich verlängern, kann es zu unerwarteten Rutschpartien kommen. Daher gilt auch hier: Die Sicherheitsabstände vergrößern, an gefährlichen Stellen – insbesondere in Kurven – nicht zu schnell fahren und vorsichtig mit dem Bremspedal manövrieren. Wenn das Auto aber doch auszubrechen droht, kann bei Automatikwagen Gas wegnehmen und bei Schaltwagen schnelles Auskuppeln helfen.

Starker Regen kann auch zum gefürchteten Aquaplaning führen. Dabei verlieren die Reifen den Kontakt zur Fahrbahn und greifen nicht mehr. Wenn die Lenkung unsicher wird, hilft es, die Kupplung zu treten und die Reifen vorsichtig in gerade Stellung zu lenken. Schlechtes Profil und zu niedriger Reifendruck begünstigen Aquaplaning, daher sollten die Reifen regelmäßig überprüft werden.

Ab Oktober ist man überdies mit Winterreifen gut beraten. Denn nicht nur bei Schnee und Minusgraden bieten sie mehr Sicherheit beim Bremsen. Aufgrund ihrer weicheren Gummimischung und ihres griffigeren Profils haben Winterreifen schon ab etwa sieben Grad Celsius mehr Bodenhaftung. Winterreifen müssen mindestens vier Millimeter Restprofil haben, Experten raten aber, bereits bei sechs Millimetern über einen Neukauf nachzudenken.

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