Schule : Sitzbelegungs- Erkennung

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Airbags für Fahrer und Beifahrer sind bei unseren Fahrzeugen Serienausstattung. Wenn es zu einem schweren Aufprall kommt, werden die dank einer raffinierten Steuerungselektronik, die sicher zwischen tiefem Schlagloch und einem echten Aufprall unterscheiden kann, ausgelöst. Normalerweise auf beiden Seiten. Das aber ist überflüssig, wenn nur der Fahrersitz besetzt ist und der Airbag auf der Beifahrerseite nicht benötigt wird. Bleibt er inaktiv, spart das erhebliche Reparaturkosten.

Voraussetzung dafür, dass ein Airbag vor einem unbesetzten Beifahrersitz nicht ausgelöst wird, ist eine so genannte Sitzbelegungserkennung. So können in die Sitzfläche integrierte Drucksensoren der Auslöseelektronik zeigen, ob ein Sitz besetzt oder frei ist. Ein anderer Weg sind Infrarot oder Ultraschallsensoren.

Besonders fortschrittliche Fahrzeuge sind heute oder in naher Zukunft mit Sitzbelegungserkennungen ausgestattet, die nicht nur erkennen können, ob ein Sitz besetzt oder frei ist, sondern bei besetztem Sitz auch ermitteln, wie schwer der Beifahrer ist und in welcher Position er sitzt. Mit Hilfe dieser Daten lässt sich das Aufblasen des Airbags so steuern, dass der Beifahrer im Falle eines Unfalls optimal geschützt wird. ivd

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