Schule : Sitzintegriertes Gurtsystem?

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Bei zahlreichen hochwertigen Personenwagen ebenso wie in vielen Minivans mit variablen Sitzen findet man so genannte sitzintegrierte Gurtsysteme. Bei denen sind alle Elemente des Gurtsystems am Sitz und ihm montiert. Bei Minivans ist das dann, wenn die Sitze im Fahrzeug auf verschiedenen Positionen fixiert werden können, die einzige Möglichkeit, die Sitze mit Gurten auszustatten. Denn Gurtbefestigungen irgendwo an den Seitenwänden des Fahrzeugs sowie Gurtschlösser im Fahrzeugboden würden es verbieten, die Sitze im Fahrzeug zu bewegen.

Aber auch in Fahrzeugen, die mit normalen Gurten ausgestattet werden könnten, setzen viele Hersteller auf sitzintegrierte Systeme. Denn die können bei Kollisionen die auf den Insassen wirkenden Belastungen im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um bis zu 50 Prozent verringern. Das Gurtsystem sorgt dabei durch das Zusammenwirken von Sicherheitsgurt, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und SubmariningStütze im Sitz für die bestmögliche Rückhaltewirkung. So bewirkt der Gurtstraffer, dass bei einer Kollision das Gurtschloss in Sekundenbruchteilen pyrotechnisch zurückgezogen wird und Schulter- und Beckengurt dabei gleichzeitig gestrafft werden. Vorteil der Pyrotechnik ist, dass die Auslösung besonders schnell erfolgt, wodurch die Wirksamkeit dieses Sicherheitssystems zusätzlich erhöht wird. Die Submarining-Stütze, eine keilförmige Ausformung im vorderen Teil des Sitzes, trägt dazu bei, dass Fahrer und Beifahrer nicht unter dem Beckengurt hindurchrutschen können. ivd

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