Schule : So reif und elegant wie nie zuvor

Ford Mondeo mit Benzindirekteinspritzer, EU4-Diesel und ESP als Serienausstattung

Ingo von Dahlern

Die optischen Veränderungen, mit denen der gründlich überarbeitete Ford Mondeo jetzt bei den Händlern steht, sind zwar nur klein. So muss man schon etwas genauer hinsehen, um den nun lackierten Kühlergrill mit seiner Chromumrandung, die nun trapezförmigen Nebelscheinwerfer statt der bislang runden und die vergrößerten Außenspiegelgehäuse mit integrierter Umfeldbeleuchtung bei den höheren Ausstattungen sowie Chromleisten an der unteren Fensterlinie und die Zusatzblinker im Klarglaslook sowie die brillanteren Rückleuchten wahrzunehmen. Einfacher ist das schon im Innenraum mit dem neu gestalteten Cockpit, bei dem Zentral- und Schaltkonsole nun fließend ineinander übergehen, den Audio- und Navigationssystemen auf zentralen Plätzen und verschiedenen Chrom- und Aluminiumapplikationen. Alles zusammen lässt den Mondeo nun bedeutend eleganter und vor allem hochwertiger erscheinen.

Das gilt allerdings nicht nur für die Optik, sondern auch die Technik unterm Blech. Und einen besonders guten Eindruck bei Probefahrten, die wir kürzlich mit dem überarbeiteten Mondeo unternehmen konnten, hinterließ der neue 1,8-Liter Benziner mit dem Kürzel SCi. Diese drei Buchstaben stehen für Smart Charge Injection und sind Kennzeichen des ersten Benzin-Direkteinspritzers beim Mondeo. Eines Motors, der trotz seines gegenüber dem Saugrohreinspritzer um 7,7 Prozent gesenkten Verbrauchs mehr Leistung liefert und zugleich leiser, kultivierter und sauberer geworden ist und die Abgasnorm EU4 erfüllt. Kombiniert mit dem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe sorgt der Direkteinspritzer, dessen Leistung gegenüber dem Saugrohreinspritzer mit 92 kW (125 PS) auf nunmehr 96 kW (130 PS) gewachsen ist, für beachtliche Fahrleistungen. Denn binnen 10,5 Sekunden erreicht die Limousine Tempo 100 und erst bei 207 km/h klettert die Tachonadel nicht mehr weiter. Trotz allem reichen dem Mondeo 1.8 Duratec SCi mit seinem Vierventil-Vierzylinder aus Aluminium durchschnittlich 7,2 l/100 km.

Bei Probefahrten gefiel der Motor aber nicht nur durch seinen kraftvollen Anzug, sondern auch durch seine hohe Elastizität. Und das neue Sechsgang-Getriebe, dessen Stufung ideal zur Leistungskurve des Motors passt, ließ sich ausgesprochen leicht und exakt schalten.

Dieses Sechsgang-Getriebe gibt es gleich für mehrere Motorversionen des Mondeo. Denn auch beim Spitzenmodell ST220, das mit ihm binnen 7,6 Sekunden Tempo 100 und maximal 250 km/h erreicht und nur noch 10,4 l/100 km verbraucht, sowie beim stärkeren TDCi-Turbodiesel mit Common Rail und 96 kW (130 PS), der nun die strenge Abgasnorm EU4 erfüllt und mit 9,8 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 sowie maximal 208 km/h sportlich flott und mit 5,8 l/100 km zugleich sehr sparsam ist, ist es Serienausstattung. Auf Wunsch bekommt man es auch für die TCDi-Variante mit 85 kW (115 PS) sowie den 2,5-Liter-V6-Benziner mit 125 kW (170 PS). Man kann die Schaltarbeit allerdings auch der neuesten Version der Fünfgang-Automatik Durashift 5-tronic überlassen, die sich nun auch sequenziell per Hand schalten lässt – entweder über Drucktasten im Lenkrad oder durch kurzes Antippen des Wählhebels.

Mit nun sieben statt bislang fünf Ausstattungsversionen – neu neben Ambiente, Trend, Futura, Ghia und ST220 sind nun die Linien Ghia X und Futura Sport mit ihrer tiefer gelegten Karosserie – bietet Ford beim Mondeo, für den es nun neun Triebwerke und drei Getriebe gibt, eine bislang nie da gewesene Auswahl. Hinzu kommt die erweiterte Serienausstattung mit Klimaanlagen bereits vom Basismodell Ambiente an, Klimaautomatik ab Trend und der Fahrdynamikregelung ESP (Elektronisches Stabilitäts Programm) für alle Modelle sowie einem breiten Programm hochwertiger Sound- und Navigationssysteme als Serien- und Wunschausstattung. So präsentiert sich der Mondeo, dessen Preise bei 20 375 Euro für die viertürige Basisversion beginnen und für die Ausstattungsvarianten Trend bei 21 275 Euro anfangen, für den Ghia bei 23 075 Euro und für den Ghia X bei 26 825 Euro, nach seiner Überarbeitung als noch überzeugenderes Qualitätsauto und so reif wie nie zuvor.

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