Schule : So viele Cabrios gab es noch nie

Der offene Renault Mégane überrascht mit gläsernem Variodach

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Offen fahren, sich den Fahrtwind durch die Haare streifen lassen in diesem Jahr bietet sich Freunden von Cabrios ein Angebot wie noch nie. Ob flinker zweisitziger Roadster, ob komfortabler Viersitzer, ob luftiges Spaßauto oder verwandlungsfähiges Coupé-Cabriolet mit Variodach – es gibt offenen Autos in jeder Klasse, jeder Größe und auch jeder Preisklasse. Und immer öfter setzen die Cabrio-Konstrukteure auf jene Dachkonstruktion, die schon in den Dreißigern von Peugeot entwickelt, im letzten Jahrzehnt von Mercedes-Benz im SLK auf den Markt gebracht und von Peugeot mit dem kompakten 206 CC zu einem wahren Bestseller gemacht wurde: das voll versenkbare stabile Variodach.

Neben den SLK und kleinen 206 CC tritt in diesem Jahr als zweites Coupé-Cabriolet der Marke mit dem Löwen der viersitzige Peugeot 307 CC. Und eine ganz neue Lösung präsentiert Renault mit dem neuen offenen Mégane. Denn statt eines voll versenkbaren Stahldachs überrascht dieser elegante Viersitzer mit einem variablen Glasdach. So bleibt es auch bei geschlossenem Dach konkurrenzlos hell in diesem Auto, das erstmals auch mit einem Dieselmotor angeboten wird und mit 490 Liter auch beim Kofferraum neue Maßstäbe setzt.

Denn so überzeugend die Vario-Dächer auch sind – sie müssen beim offenen Fahrzeug irgendwo verstaut werden. Und das verlangt doch recht viel Platz. Wer in diesen Autos auf längere Tour gehen und dabei auch offen fahren will, muss sich beim Gepäck insbesondere bei den zweisitzigen Coupé-Cabriolets sehr beschränken. Und so überrascht es nicht, dass neben diesen Fahrzeugen natürlich auch die klassischen Cabrios mit Stoffdach weiter eine ganz wichtige Rolle spielen, denn selbst bei voll versenkbaren Dächern brauchen sie für das Dach meist weniger Platz als beim stabilen Variodach. Das gilt sowohl für die flotten zweisitzigen Roadster als auch die großen Viersitzer, bei denen in diesem Jahr die Cabrio-Version des neuen Mercedes CLK ihre Premiere hat. Ebenfalls ein vollwertiger offener Viersitzer ist das Cabrio der 3er-Reihe von BMW. Auch Audi kann hier mit dem offenen A4 mithalten und aus Schweden kommt in diesem Jahr die neue Generation des offenen Saab 9-3. Wer amerikanische Autos liebt, kann den Chrysler Sebring auch offen fahren. Bei den kompakten offenen Viersitzern ist Opel mit dem Astra Cabrio mit von der Partie, während es den sehr beliebten offenen Golf nicht mehr gibt. Aber dafür ist der New Beetle als Cabrio auf dem Markt.

Wer keine vier Plätze braucht, dem genügt auch ein zweisitziger Roadster. Und auch hier gibt es attraktive Neuheiten. Denn an diesem Wochenende zeigen die deutschen BMW-Händler erstmals den neuen Z4. Alfa hat seinem Spider ein Facelift gegönnt, auch Fiats Barchetta erhielt eine neue Optik und mit dem Mittelmotor-Roadster MG TF, dem schon klassischen Mazda MX-5 und dem Honda S2000 stehen drei weitere offene Zweisitzer zur Wahl. Und ganz neu ist der vorne vorgestellte Ford Street-Ka.

Doch das ist längst nicht alles. Denn zu den flotten Zweitzern gehören neben verschiedenen Modellen von Porsche, den exklusiven SL-Modellen von Mercedes-Benz, dem Lexus SC 430, dem Maserati Spyder und dem XK8 von Jaguar, die durchweg im oberen Preissegement rangieren, auch so attraktive Neuerscheinungen wie Smart Roadster und Roadster-Coupé, die für erheblich weniger Geld echtes Fahrvergnügen bereiten. Und es geht noch kleiner. Denn selbst den Smart City Coupé gibt es als kleines luftiges Cabrio. ivd

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