Schule : So viele gab’s noch nie

Breite Palette von Off-Roadern in allen Größen

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26 Marken mit 45 Modellreihen und derzeit 129 Modellvarianten – so sieht das aktuelle Angebot an Geländefahrzeugen aller Kategorien auf dem deutschen Markt aus. Darunter sind sowohl solche professionellen Geländegänger wie die GKlasse von Mercedes-Benz, der Toyota Land Cruiser, der Nissan Patrol GR, der Land Rover Defender, der Mitsubishi Pajero oder der Jeep Cherokee als auch Crossover-Modelle, wie der Audi Allroad Quattro, der Volvo XC70 AWD oder der Subaru Outback und leichtere Allradler wie der Honda HR-V, der Daihatsu Terios, der Suzuki Jimny und der klassische Lada Niva. Und es hat viele interessante Neuzugänge gegeben in den letzten Monaten – vom Porsche Cayenne über den mit ihm verwandten Volkswagen Touareg und den Volvo XC90 bis zum mit seiner hohen Qualität überraschenden Kia Sorento.

Wer die Typenlisten durchblättert, hat somit mehr die Qual der Wahl als in den Jahren zuvor, wobei das Leistungsspektrum von 59 kW (80 PS) beim Kangoo 4x4 1.9 dCi bis zu 331 kW (450 PS) beim Porsche Cayenne Turbo und das Preisspektrum von 10 450 Euro für den Lada Niva 1.7i bis zu 101 152 Euro für den Mercedes G 55 AMG reicht – kurzum, es gibt Geländegänger in allen Preis- und Leistungsklassen vom professionellen Modell bis zu jenen, die als so genannte Sports Utility Vehicles (SUV) meist nur leichteres Gelände bewältigen können. Und das ist nicht immer eine Frage des Preises. Denn auch preiswerte Allradler wie etwa der Jeep Wrangler oder der kompakte Mitsubishi Pajero Pinin und der Hyundai Terracan überraschen mit ihren großen Geländequalitäten, während manches sehr viel teurere Modell, wie etwa der Mercedes ML und auch der BMW X5, zu den Fahrzeugen gehören, die vor allem auf ausgebauten Straßen ihre besonderen Stärken haben.

Zu den Problemen vieler Geländewagen gehören deren hohe Gewichte und die damit verbundenen hohen Verbräuche. Deshalb haben in Europa vor allem die Hersteller gute Marktchancen, die neben Benzinmotoren auch moderne Diesel anbieten – wer das nicht kann, wie etwa Ford beim Maverick oder Subaru bei Modellen wie Forester und Outback, muss sich trotz qualitativ hochwertiger Fahrzeuge auf dem deutschen Markt damit abfinden, dass viele Käufer jene Modelle bevorzugen, die mit Selbstzündern ausgestattet sind. ivd

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