Sonnabend ist Einschulung : Tipps für Eltern: Bloß kein Stress am Morgen!

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Süßes für die Süßen. Man kann die Zuckertüten der Erstklässler aber auch mit Bastelsachen und Spielen füllen. Foto: dpa
Süßes für die Süßen. Man kann die Zuckertüten der Erstklässler aber auch mit Bastelsachen und Spielen füllen. Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

STEIGENDE ZAHLEN



Knapp 30 000 Erstklässler feiern am Sonnabend ihre Einschulung – rund 1600 mehr als im Vorjahr. Allerdings sind in den aktuellen Zahlen noch nicht die Rückstellungen berücksichtigt. Über zehn Prozent der Erstklässler besuchen freie Schulen – Tendenz steigend.

TIPPS FÜR ELTERN

Wenn das erste Kind in die Schule kommt, beginnt für die ganze Familie ein neuer Lebensabschnitt. Am besten, man geht es ruhig an. Kein Stress am Morgen, das ist der erste Rat, den Pädagogin Swantje Goldbach, Leiterin der Nachhilfeschule Lernwerk, gibt. Es ist ratsam, den Schulranzen schon am Abend zu packen. Auch die Kleider schon am Abend rauszulegen, kann Nervereien ersparen. Dann bleibt mehr Zeit für das Frühstück und dafür, ein Pausenbrot herzurichten.

LERNZEIT, SPIELZEIT

Auch wenn die Tochter oder der Sohn sich mit dem Ranzen auf dem Rücken schon ganz groß vorkommt, so sind die Fünf- und Sechsjährigen doch vor allem noch: verspielte Kinder. Sie brauchen auch weiterhin Zeit, in der es nicht um die Schule oder das Lernen dafür geht. Eltern sollten den Kindern nicht zu viel bei den Hausaufgaben helfen, sondern sie vor allem dazu ermutigen, es allein zu schaffen. Lob und Zuspruch sind wichtig! Vergleiche mit anderen Kindern sollten tabu sein.

DER SCHULWEG

Auch beim Schulweg gilt: Zeit lassen. Rechtzeitig losgehen. Am besten ist es, wenn Erstklässler schon bald allein zur Schule gehen können. Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern den Weg vorher üben. Wer sein Kind noch nicht ganz alleine laufen lassen will, der kann es zumindest das letzte Stück alleine gehen lassen.

DAS FAHRRAD

Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sollten noch nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren. In dem Alter sind sie mit den komplexen Vorgängen noch überfordert. Kinder bis acht Jahre müssen, bis zehn Jahre dürfen sie auf dem Gehweg fahren, so ist es gesetzlich geregelt. Die Eltern allerdings nicht, die müssen eigentlich auf der Straße nebenherfahren – auch wenn das Ordnungsamt oftmals ein Auge zudrückt. svo

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