Sport in der Schule : Nur nicht sitzen bleiben

Bewegung können gerade Grundschulkinder wahrscheinlich nie genug bekommen. Das reine Stillsitzen kommt zwar besonders in den Klassen der Schulanfangsphase ohnehin nicht mehr so häufig vor. Die meisten Lehrer beginnen den Unterricht mit einem Lied, lassen die Schüler erst mal hüpfen und sich auszappeln. Doch der Sportunterricht selbst kommt oft zu kurz. Mal ist die Turnhalle gesperrt, mal die Lehrerin krank. Und selbst wenn der Unterricht stattfindet, geht wertvolle Zeit mit Umkleiden, Erklären und Herumstehen drauf. Zwei Erwachsene können die Kinder da schon viel eher auf Trab halten.

Kein Wunder also, dass die Schulen das Angebot von Alba Berlin dankbar annehmen und die jungen Trainer als unterstützende Kraft im Unterricht willkommen heißen, selbst wenn sie dafür Geld verwenden müssen, das sie auch an anderer Stelle gut gebrauchen könnten. Natürlich wäre eine Doppelsteckung auch in anderen Unterrichtsstunden sinnvoll, gerade an Brennpunktschulen. Das Beispiel der Gesundbrunnenschule zeigt jedoch, dass Sport manchmal die beste Sprachförderung sein kann. svo

0 Kommentare

Neuester Kommentar