Schule : Tempomat als Stauhelfer

Low Speed Following von Bosch

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Inzwischen gibt es ihn bereits in der Mittelklasse, wie zum Beispiel im neuen Nissan Primera – den Geschwindigkeitsregler mit Abstandskontrolle. Der sorgt immer dann, wenn der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschritten wird, durch Eingriff ins Motormanagement oder auch direkten Bremseneingriff dafür, dass das Tempo situationsgerecht vermindert wird. Und sobald sich kein Hindernis mehr vor dem Fahrzeug befindet, schaltet er wieder auf freie Fahrt.

Künftig sollen die „intelligenten“ Temporegler, die auch als ACC (Adaptive Cruise Control = sich anpassende Fahrgeschwindigkeitsregelung) bekannt sind, noch eine Menge mehr können. So arbeitet man zum Beispiel bei Bosch daran, aus ACC einen echten Stauhelfer zu machen, der bei Staus auf Autobahnen aktiv in das Farbgeschehen eingreift und den Fahrer entlastet. Los Speed Following (LSF) nennt sich diese voraussichtlich 2005 auf den Markt kommende Systemerweiterung für das ACC der zweiten Generation das bereits 2004 in Serie geht.

Durch LSF kann ACC, das erst für Geschwindigkeiten von 30 km/h an aufwärts ausgelegt ist, künftig auch bei sehr viel niedrigeren Geschwindigkeiten und im Stop-and-Go-Verkehr eingesetzt werden. Bei dem beschleunigt und verzögert LSF das Fahrzeug automatisch, es bleibt, wenn die Verkehrssituation es erfordert, stehen und fährt auch selbstständig wieder an, wenn der Fahrer die Fahrt wieder freigegeben hat. Für diese Funktionserweiterung bekommt das System zwei zusätzliche Sensoren eines von 30 Zentimeter bis 20 Meter vor das Fahrzeug reichenden Short-Range Radar SRR). Zur sicheren Umsetzung der Bremskommandos geht man davon aus, dass LSF Fahrzeugen mit einer elektrohydraulischen Bremse vorbehalten bleiben wird.

Neben ACC mit LSF steht auf dem Arbeitsplan der Entwickler außerdem das System uACC, das urbane ACC. Es soll den Fahrer künftig auch im dichten Stadtverkehr entlasten. Dafür allerdings braucht es noch sensiblere "Sinne" als ACC mit LSF, und setzt dabei nicht allein auf Radar, sondern auch die Bilder kleiner Videokameras. Und deren Daten müssen dann ich Echtzeit erkannt, bewertet, mit den Radardaten verknüpft und in Befehle für Motormanagement und Bremse umgesetzt werden – das ist eine sehr komplexe Aufgabe mit vielen noch ungelösten Problemen, so dass uACC frühestens zum Ende des Jahrzehnts in unseren Autos verfügbar sein wird. H. Heilbronner

Radhaus-Verkleidungen für Ford Streetka aus Berlin

Als Zulieferer für den von uns bereits vorgestellten kompakten zweisitzigen Roadster Ford Streetka auf Basis der neuen Generation des Ford Ka beteiligt sich auch das Visteon-Werk Berlin in Zehlendorf, das als Kunststoffteile-Werk von Ford gegründet wurde und später unters Dach der Ford-Zuliefer-Tochter Visteon kam. So stammen aus Berlin die Radhaus-Verkleidungen für den flotten Zweisitzer, für den Visteon nicht nur das Kombi-Instrument, die Audio-Ausstattung, die Klimaanlage, Teile des Lenksystems, den Generator, Komponenten für die Kraftstoffzufuhr und die Luftfiltereinheit liefert, wobei Visteon bei zahlreichen Komponenten auch als Entwickler tätig war. mm

Conti baut Weißwandreifen für Mercedes-Oldtimer

In den 50ern und 60ern waren Weißwandreifen eine ganz normale Ausstattung. Doch die Ära ist längst Geschichte. Und so hatten Oldtimerfreunde, die einen Mercedes 190 oder aber die Ponton-Vierzylinder und die „Kleine Heckflosse“ fahren, bislang keine Chance, beim Reifenwechsel neue Weißwandreifen aufzuziehen. dieses Problem gibt es von sofort an nicht mehr. Denn Continental, seit Beginn der Pkw-Fertigung ERstausrüster bei Mercedes-Benz, hat jetzt seine noch erhaltenen Originalformen reaktiviert und stellt darin Weißwandreifen der Größe 6.40/7.00 SR 13 her, die nicht nur bei den genannten Mercedes-Modellen, sondern auch bei anderen Marken wie zum Beispiel bei Borgward und bei Opel passenObwohl die unter dem n ContiClassic angebotenen Reifen optisch Reifen aus den 60ern entsprechen, sind sie technisch Radialreifen auf modernstem Stand. Conti baut übrigens auch Weißwandreifen für klassische Motorroller. Der Reifenhersteller warnt zugleich vor dem Aufkleben von Weißwandringen auf normale Reifen, da der Kleber die Seitenwand angreifen und zu Schäden führen kann, die im Extremfall den Reifen zum Platzen bringen können. mm

Subaru verlängert die Wartungsintervalle

Allradspezialist Subaru hat zum Modelljahr 2003 die Wartungsintervalle für seine Modellreihen Impreza, Legacy und Forester verlängert. So müssen Motoröl und Filter nun nur noch alle 15 000 statt alle 12 000 km oder 12 Monate gewechselt werden und Inspektionen sind nur noch alle 30 000 km oder 24 Monate statt bisher alle 25 000 km oder 12 Monate fällig. Unverändert gültig bleibt das Garantiepaket über drei Jahre oder 100 000 km und fünf Jahre oder bis zu 120 000 km auf Allradkraft übertragende Teile, sechs Jahre gegen Durchrosten und drei Jahre gegen Oberflächenrost. mm

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