Schule : Und pünktlich steigt der Liter-Preis

So spart man beim Sprit: Tipps zur Urlaubsfahrt

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Im Ausland ist der Sprit oft billiger. Wer etwa nach Österreich reist, soll nicht mit vollem Tank starten, rät der Auto Club Europa (ACE): In der Alpenrepublik koste der Liter Diesel, Normal- oder Superbenzin derzeit bis zu 30 Cent weniger als hierzulande. Deutlich günstiger ist die Tankfüllung auch in Polen, selbst in Frankreich und Italien lassen sich ein paar Euro sparen. Vor der Heimreise lohnt es sich, nochmal vollzutanken. Teurer wird es dagegen an den Tankstellen in Dänemark, Holland oder Norwegen.

Freie Tankstellen sind auch in Deutschland oft günstiger als Markenstationen. Auch sollten Autofahrer die Tankstellen an Autobahnen meiden: Dort liegen die Spritpreise nach Erfahrungen der Automobilclubs derzeit rund vier Cent pro Liter über dem Durchschnitt. Günstiger sind in der Regel Tankstellen auf Autohöfen in Autobahnnähe.

Ökonomisches Fahren kann den Spritverbrauch bei einem Auto um durchschnittlich 25 Prozent senken – durch Ausrollen vor der roten Ampel, vorausschauendes Fahren und rechtzeitiges Hochschalten. Niedertourig fahren spart bis zu 20 Prozent. Mit modernen Autos kann ab Tempo 30 bequem im dritten, bei Tempo 40 im vierten und ab 50 im fünften Gang gefahren werden. Bei Kurzstopps, auch an Ampeln oder im Stau, kann der Motor abgeschaltet werden.

Zu wenig Reifendruck erhöht den Widerstand. Schon 0,4 bar unter der Herstellerangabe bedeuten einen höheren Benzinverbrauch von bis zu drei Prozent. Zwei Prozent Kraftstoff spart dagegen, wer den Reifendruck 0,2 bar höher ansetzt als der Hersteller. Auch Ballast wie unnötiges Gepäck, unbenutzte Dachaufbauten, schwere Getränke- oder Werkzeugkästen kosten schnell einen Liter Benzin pro 100 Kilometer. AFP

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