Schule : „Unsere Gäste suchen Ruhe“

Die Bäuerin Marjana Vršnik betreibt auf ihrem Bauernhof auch eine Pension. Wir sprachen mit ihr über die Vereinbarkeit von Tourismus und Naturschutz.

Frau Vršnik, wie kamen Sie auf die Idee, ökologischen Tourismus zu betreiben?

Schon seit mehreren Generationen nimmt unsere Familie Gäste aus aller Welt auf. Das hat sich zu einer Tradition entwickelt. Landwirtschaft alleine hat nicht mehr ausgereicht. So waren wir gezwungen, eine Pension zu eröffnen, die uns aber nur Freude bereitet.

Besucher aus allen Ländern? Wie lange bleiben diese bei Ihnen?

Vor allem Menschen aus Amerika, Australien, Kroatien und auch Deutschland besuchen uns. Der Trend liegt bei Kurzurlauben. Wir hätten lieber Touristen, die länger bleiben. Trotz weniger Gäste bieten wir eine hohe Qualität. Es gibt auch slowenische Familien, die schon seit 40 Jahren jedes Jahr bei uns Urlaub machen. Viele sind aber nur auf der Durchreise.

Tourismus und Naturschutz, verträgt sich das?

Wir betreiben ja keinen Massentourismus. Unsere Gäste suchen die Natur und die Ruhe, schätzen und respektieren diese. Ein großes Problem sind die vielen Autos, die in die Gegend kommen, Parkplätze einnehmen und die Idylle stören.

Was planen Sie für die Zukunft, um diese Probleme zu lösen?

Die Gemeinde plant einen Parkplatz und eine Umgehungsstraße um das Gebiet Logarska Dolina, um den Verkehr umzuleiten. Damit die Touristen über das ganze Jahr verteilt kommen, soll auch eine Sauna für kalte Monate entstehen.

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