Schule : Volvos Idee vom Kombi der Zukunft

Optisch attraktive Studie mit einer Fülle technischer Innovationen

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Minivans aller Größen und insbesondere solche in kompakten Formaten setzen sich immer mehr durch und haben in vielen Bereichen den klassischen Kombi verdrängt. Doch das bedeutet nicht etwa, dass der Kombi auf längere Sicht verschwinden wird. Im Gegenteil. Denn es gibt viele Leute, die zwar ein variables Fahrzeug wünschen, sich aber mit den recht hoch bauenden Minivans beim besten Willen nicht anfreunden können. Sie setzen auch in Zukunft auf Kombis – auf Kombis allerdings, die gegenüber den gewohnten Kombis eine ganze Menge mehr zu bieten haben.

Wie ein solcher Kombi in der oberen Mittelklasse aussehen könnte, zeigt Volvo auf dem diesjährigen Genfer Salon in einer Versatility Concept Car (VCC) genannten Studie, die nicht nur durch ihre ungewöhnlichen Formen sondern auch eine Fülle von Innovationen besticht.

Dazu gehören die gegenläufig angeschlagenen Türen und das Fehlen der BSäule ebenso wie in die Türschwellerverkleidung und die Mittelkonsole integrierte Schienen für die vorderen Integralsitze, was für die Fondpassagiere mehr Fußraum schafft. Die Fondsitze sind einzeln elektrisch verschiebbar und der Laderaumboden wird zum Beladen elektrisch herausgefahren. Und unter dem Boden gibt es zwei Lagerfächer – ein beheiztes und ein gekühltes. Die Gepäckraumabdeckung kann elektrisch über einen Schalter vom Fahrersitz bedient werden.

Unter der Motorhaube arbeitet ein direkt einspritzender aufgeladener Benziner mit 184 kW (250 PS), der mit neuer Turbotechnik, Magerbetrieb und Stop-Start-Automatik nur 6,5 l/100 km verbraucht. Das Schaltgetriebe kann auch automatisch geschaltet werden und eine Electric-Drive-Einheit ist so etwas wie ein Hybridelement, mit dem der Wagen zeitweise elektrisch fährt. Wegweisend sind die Scheinwerfer mit drei vertikalen Lichteinheiten, die durch Zuschalten bei Kurvenfahrt ein aktives Kurvenlicht ohne Mechanik realisieren. ivd

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