Schule : Vorstoß in eine neue Dimension

Im Frühjahr kommt die R-Klasse von Mercedes

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Die Mischung klingt viel versprechend: Aus großer Reiselimousine und den wichtigsten Van und Kombi-Elementen entsteht ein neues Auto – die R-Klasse. Doch was steckt wohl hinter dem neuen Buchstaben im Mercedes-Alphabet? Es ist ein „Grand Sports Tourer“ und in den USA geht er noch in diesem Herbst an den Start, in Deutschland ist es im nächsten Februar so weit.

Da die für die USA entwickelte Langversion mit 5,16 Meter bei uns für viele Garagen schlicht zu lang sein dürfte, gibt es für die Alte Welt eben einfach eine kürzere, 4,92 Meter lange R-Klasse mit 2,98 Meter Radstand. Auch die ist allerdings ein mächtiges Auto, was beim ersten Blick gar nicht so recht auffällt. Denn den Mercedes-Designern ist es gelungen, die wahre Größe der R-Klasse unter der bogenförmigen Dachlinie zwischen A- und D-Säule zu verstecken.

Wie groß dieses Auto wirklich ist, merkt man erst, wenn man in dem komfortablen 4+2-Sitzer Platz nimmt. Vor allem die Beinfreiheit auf den hinteren Einzelsitzen ist großzügig. Nicht ganz so gilt das angesichts der vergleichsweise hohen Sitzposition für die Kopffreiheit, vor allem dann, wenn die R-Klasse mit dem Panorama-Sonnendach bestückt ist.

Wer mit sechs Personen auf große Tour gehen möchte, muss allerdings sehr bewusst packen. Denn dann bleiben nur noch 314 Liter Stauraum. Maximal fasst das Ladeabteil nach Umklappen der hinteren Sitze bis zu 2385 Liter – das macht die R-Klasse zum wahren Lademeister mit bis zu 2,20 Meter langem Laderaum.

Als Antrieb stehen für den deutschen Markt zunächst drei Motoren zur Wahl. Der hier sicher favorisierte 3,2-l-Turbodiesel mit 165 kW (224 PS) wird R 320 CDI heißen. Ein 3,5-l-V6 mit 200 kW (272 PS) steckt im R 350 und ein 5,0-l-V8 mit 225 kW (306 PS) treibt den R 500 an. Alle sind mit der neuen Siebengang-Automatik 7G-Tronic kombiniert. Permanenter Allradantrieb, das elektronisch gesteuerte Traktionssystem 4ETS und die neueste Generation der Fahrdynamikregelung ESP sowie eine luftgefederte Hinterachse halten die R-Klasse sicher auf Kurs.

Die ist als R 500 mit bis zu 245 km/h und nur 7,0 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 zwar durchaus flott, aber dann mit durchschnittlich 13,3 l/100 km auch recht durstig. Beim V6 spürt man, dass er mit hohen Drehzahlen dafür sorgen muss, den bereits leer 2,2 Tonnen schweren Wagen dynamisch zu bewegen. Der Sicherheits- und Ausstattungskomfort der neuen R-Klasse hat Oberklasseformat – die bei rund 50000 Euro beginnenden Preise allerdings auch. ivd

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