Schule : Wagon R+ 1,3 4WD

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Auf den ersten Blick hat er den Charme eines rollenden Kohlenkastens — der Suzuki Wagon R+. Doch wenn man sich die Zeit nimmt, ihn einmal ein wenig genauer zu betrachten, dann wird er mit jedem Blick sympathischer, dann gefallen plötzlich die großen Scheinwerfer, dann wirkt die Linie nicht mehr gar so kantig und dann erkennt man, welche Qualitäten in der nur 3,54 m langen hochbeinigen Karosserie stecken.

Denn die erweist sich als verblüffend geräumig und man sitzt mit viel Kopffreiheit und kann es sich sowohl als Fahrer als auch als Beifahrer recht bequem machen. Und selbst im Fond geht es geräumig zu. Zweiter entscheidender Pluspunkt neben dem vielen Platz ist die Variabilität dieses Autos. Mit wenigen Handgriffen sind die symmetrisch geteilten Fondsitze umgeklappt. Und so erweist sich der kleine Wagon R+ zusehends als ein Riese im Miniformat, der durchaus familientauglich ist.

Überrascht hat uns, wie sich dieses Auto fährt. Mit dem 69 kW (94 PS) leistenden 1,3Liter-Benziner hat man ein überraschend hohen Fahrkomfort bietendes Fahrzeug in der Hand, das einem schon bald so vorkommt, als sei es eigentlich eine Klasse größer. Und für einen Aufpreis von nur 980 Euro bekommt man dieses Auto sogar mit Allradantrieb. Alternative zum von uns gefahrenen Benziner ist ein 1,3-l-Turbodiesel mit 51 kW (70 PS).Unser Eindruck nach ein paar Tagen mit dem Suzuki Wagon R+: ein kleines Auto zwar, aber eines, das so viele positive Qualitäten hat, dass man es einmal ausprobieren sollte – ein echter Kleiner, aber unter diesen ein Großer. ivd

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