Schule : Was der Aktionsplan gegen Homophobie will

DAS IST PASSIERT

Hintergrund des initiierten Aktionsplans sind die sich dieses Jahr häufenden Vorfälle gegen Schwule, Lesben und transidente Menschen. So gab es etwa Angriffe in Kreuzberg – aber auch eine Gegendemo. In Kaulsdorf wurde ein junges Frauenpärchen attackiert. Die Lebensberatung verzeichnete eine Verdoppelung der Beratungsfälle.

DAS SOLL GESCHEHEN

Noch fehlen verlässliche Daten – deswegen fordern die Grünen eine genaue Polizeistatistik zu sexuell begründeten Motiven oder auch zur Herkunft der Täter. Zudem soll es regelmäßige Umfragen bei der potenziellen Opfergruppe geben. Zwar gebe es in Berlin vereinzelte Aktionen, aber die Maßnahmen müssten gebündelt werden – wesentlich mehr Geld koste das nicht. So sei es auch schade, dass in der „Be Berlin“-Kampagne nicht auch durch einen homosexuellen Berliner Stellung bezogen wurde. Der Regierende Bürgermeister solle es trotz eigener Befangenheit öfter wagen, in Berliner Partnerstädten wie Istanbul, Warschau oder Moskau deutliche Worte zu wählen, so die Grünen. kög

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