Schule : Was heißt Urlaubs-Check?

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Erklären muss man den Begriff eigentlich nicht. Trotzdem wissen viele Autofahrer nicht, wie sie sich vor der großen Sommerreise richtig verhalten sollen. Ist alles im Auto, was am Urlaubsort gebraucht wird? Ist bei Hitze genug zu Trinken an Bord? Stimmt die Notfallausrüstung und kommt man im Notfall auch dran? Ist der ErsteHilfe-Kasten noch gültig, ist ein Liter Motorenöl, ein Wagenheber und der Handfeuerlöscher dabei, und hat das Reserverad genügend Luft? Stimmt der Reifendruck aller Reifen und sind die Reifen überhaupt noch für eine große Urlaubstour geeignet?

Über 80 Prozent aller geplatzen und defekten Reifen lassen sich auf zu niedrigen Luftdruck zurückführen. Die Inititative Reifensicherheit ruft deshalb zum Test bei einem Experten auf. Nach einer Studie des Bundesverbandes Reifenfachhandel kümmern sich nur 25 Prozent der Autofahrer um ihre Reifen. Einige Autokonzerne bieten in diesem Sommer spezielle Checks für wenig Geld an. Dabei sollten unbedingt auch Batterie, Stoßdämpfer, Ölstand, Beleuchtungsanlagen, Kühlsystem, Keilriemen, Abgasanlage und Scheibenwischer geprüft werden.

Doch nicht nur vor, auch während der Reise sollten Fahrer auf ihr Auto achten. Der TÜV warnt vor schwerem Zusatzgepäck: gerade in den Sommerferien häufen sich die Geschosse auf den Autobahnen. Unbefestigte Surfbretter, Boote, Fahrräder auf den Dachgepäckträgern verursachen nicht nur Warnmeldungen im Verkehrsfunk, sondern immer wieder folgenreiche Unfälle. Dabei wissen die wenigsten Autofahrer, dass Seile und Gummibänder für die Befestigung nicht zulässig sind. Nur anerkannte Zurrgurte können sich während der Fahrt nicht lockern und dürfen verwendet werden.

Und überlegen Sie nochmal, ob Ihre Brille noch die richtige – die scharfe – ist. Denn Fahren mit der falschen Brille kann den Versicherungsschutz kosten. iwo

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