Schule : Zwei neue flinke Diesel

Saab erweitert die Motorenpalette des 9-3

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Saab reagiert auf die aktuellen Trends bei den vom Publikum bevorzugten Motoren. Denn angesichts der beständig wachsenden Dieselanteile auf den wichtigsten europäischen Märkten – in Deutschland beträgt der Dieselanteil bei den Neuwagenverkäufen bereits 46 Prozent – erhält der Saab 93 gleich zwei neue direkt einspritzende Turbodiesel mit einem Common Rail der zweiten Generation. Das bedeutet hohe Einspritzdrücke von bis zu 1600 bar und die bei Fiat unter dem Begriff Multijet bekannte Mehrfacheinspritzung und damit eine besonders kultivierte und auch besonders saubere Verbrennung. Denn beide neuen Motoren, zu deren Serienausstattung ein Dieselrußpartikelfilter gehört, erfüllen die Abgasnorm EU4. Dieser Filter arbeitet ohne Additivzusatz und ist wartungsfrei und selbstreinigend.

Die beiden neuen Turbodiesel, die von dem 2000 gegründeten Powertrain-Joint-Venture von GM und Fiat in dessen süditalienischem Motorenwerk Pratola Serra gebaut werden, haben einen Hubraum von 1,9 Liter und unterscheiden sich vor allem durch ihre Zylinderköpfe. So hat das Aggregat mit 88 kW (120 PS) zwei Ventile pro Zylinder und liefert ein höchstes Drehmoment von 320 Nm, während der stärkere Motor mit 110 kW (150 PS) einen Vierventil-Zylinderkopf mit zwei Nockenwellen hat. Mit durchschnittlich 5,9 und 6,3 l/100 km sind beide neuen Diesel sehr sparsam.

Bei ersten Probekilometern erwies sich der größere der beiden Diesel als überraschend durchzugsstark und zugleich als erfreulich leise. Wahlweise gibt es ihn mit neu entwickeltem Sechsgang-Schaltgetriebe oder neu entwickelter Sechsgang-Automatik. Die Preise für die neuen Diesel, die von Ende August an auf den Markt kommen, beginnen bei 25 500 Euro für den kleineren und 26 800 Euro für den größeren Motor und erreichen 28 650 und 29 950 Euro in der Vector-Ausstattung. Der bisher angebotene 2,2TiD mit 92 kW (125 PS) wird aus dem Programm genommen. ivd

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