Schule : Zwei Neue in der Mégane-Familie

Neben Drei- und Fünftürer treten nun ein Kombi und ein viertüriges Stufenheckmodell

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„Tage der offenen Tür“ gibt es an diesem Wochenende bei den deutschen RenaultVertretungen und -Händlern. Denn die Mégane-Familie bekommt Zuwachs. Neben die bislang angebotenen Drei- und Fünftürer mit ihrer eigenwilligen Heckpartie, die vom Publikum allerdings sehr positiv aufgenommen wird – der Mégane eroberte in seiner Klasse immerhin den Spitzenplatz in der Zulassungstatistik –, treten nun der Kombi Grandtour und eine Stufenhecklimousine.

Wer auf das Heck des neuen Kombis blickt, findet auf den ersten Blick viele Ähnlichkeiten mit dem Heck des größeren Laguna Grandtour. Und es überrascht immer wieder, dass beim Laguna viele Designelemente des Mégane angelegt sind. Aber die Parallelen gehen weiter. Denn wie schon der Laguna Grandtour, so gibt sich auch der Mégane mit dem Kombiheck als Lifestyle-Kombi, der seinen Vorgänger in wichtigen Abmessungen erheblich übertrifft. Denn mit seinem Stauvolumen von 520 Liter bietet er glatt 35 Liter mehr. Das gilt auch für den Viertürer mit Stufenheck. Denn dessen Kofferraum fasst nun ebenfalls 520 Liter und damit immerhin zehn Liter mehr als beim Vorgänger.

Doch nicht nur der Laderaum des neuen Mégane ist gewachsen, sondern auch der Passagierraum. Besonders großzügig fällt der Knieraum im Fond aus. Allerdings hat der Mégane mit Stufenheck ebenso wie der Grandtour einen gegenüber den Drei- und Fünftürern um gut sechs Zentimeter längeren Radstand und einen rund 23 Zentimeter längeren hinteren Überhang.

Beim Grandtour kann man selbstverständlich die hinteren Sitze nach vorn klappen und so den Stauraum erheblich erweitern. Und für guten Zugang sorgt neben der großen Heckklappe auch die separat zu öffnende Heckscheibe. Wenn man sich die Silhouette dieses Kombis ansieht, dann sieht man, wie dessen Linie aus einem Guss besteht – nichts an diesem Auto wirkt unharmonisch oder nachträglich angesetzt.

Bei den Motoren für die neuen Modellvarianten, die in vier Designlinien und drei Ausstattungsversionen angeboten werden, setzt Renault auf ein breites Angebot von Benzinern und Dieseln. Das beginnt bei den Benzinern mit dem 1,4 16V mit 70 kW (95 PS) und schließt den 1,6 16V mit 85 kW (115 PS) und den 2,0 16V mit 103 kW (140 PS) ein. Bei den modernen direkt einspritzenden Turbodieseln gibt es den 1,5 dCi mit 60 und 74 kW (82 und 100 PS) und den 1,9 dCi mit 88 kW (120 PS) und einem nunmehr bei 300 Nm liegenden Drehmoment. Als Getriebe stehen Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe und für die Benziner mit 1,6 und 2,0 Liter und den 1,5 cDi mit 74 kW (100 PS) auch die moderne proaktive Automatik zur Wahl.

Beim Fahrwerk setzt Renault auf die bereits bei den Drei- und Fünftürern bewährte Konstruktion, so dass auch die neuen Modelle mit exzellentem Handling, sicherem Fahrverhalten und angenehmen Komfort überzeugen. Und mit ABS mit Bremsassistent und ESP mit Understeering Control (USC) haben die neuen Modelle die wichtigsten elektronischen Assistenzsysteme an Bord. Komplett präsentiert sich die Ausstattung für die passive Sicherheit. Zudem setzt Renault konsequent auf hohen Ausstattungskomfort, hochwertige Verarbeitung und umfangreiche Komfortausstattung – vom schlüssellosen Zugangssystem über die Carminat-Navigation und Regen- und Lichtsensoren bis zur Tankklappe mit integriertem Tankdeckel. Der Viertürer wird in der Türkei gebaut, der Grandtour in Spanien. ivd

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