Berlin : SCHULJAHR 2007/08: DAS IST NEU

SCHÜLER UND LEHRER



Im kommenden Schuljahr gibt es rund 307 000 Schüler an 744 öffentlichen und mehr als 22 000 an freien Schulen. Sie werden von etwa 30 000 Lehrern unterrichtet. Bei den 25 000 Erstklässlern liegt der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache bei etwa einem Drittel.

DIE „TASK FORCE

Erstmals gibt es eine Art Eingreiftruppe, „Organisationsberatung“ genannt. Sie soll helfen, wenn es Beschwerden über Unterrichtsausfall gibt oder Klagen über „mangelnde Fachversorgung“, die laut Datenlage nicht nachvollziehbar sind. Die Gruppe besteht aus zwölf Schulräten, die ad hoc vom Senator, Staatssekretär oder dem zuständigen Abteilungsleiter in Gang gesetzt werden können.

NEUES BUDGET

Schulleiter, die das wollen, erhalten drei Prozent ihrer Personalmittel in bar, um Vertretungslehrer einzustellen. Wenn sie das Geld nicht verbrauchen, können sie es zum Teil in das nächste Jahr „mitnehmen“ oder Honorarkräfte für zusätzliche Projekte einstellen. Zudem müssen sie Zielvereinbarungen unterschreiben, in denen sie sich verpflichten, den Unterrichtsausfall zu drücken.

ENTBÜROKRATISIERUNG

Um die Schulen zu entlasten, greifen jetzt Vorschläge einer Projektgruppe, die Zöllner im Frühjahr eingesetzt hatte. Es handelt sich um 17 Schritte – wie die Vereinfachung von Anträgen bei Klassenfahrten und Beurlaubungen, Reduzierung der Vergleichsarbeiten und der Begründungspflicht bei Notensprüngen.

GEMEINSCHAFTSSCHULE

In diesem Jahr fallen die Entscheidungen zur Pilotphase in Sachen „Gemeinschaftsschule“. Bis zum 30. September müssen die verbindlichen Bewerbungen vorliegen, die Genehmigungen sollen im November erteilt werden.

JAHRGANGSMISCHUNG

Die „Flexible Schulanfangsphase“ mit der dazugehörigen Mischung der Jahrgänge 1 bis 3 wird an weiteren Schulen eingeführt. Damit gibt es sie an fast jeder zweiten Schule. Verpflichtend kommt sie erst nächstes Jahr. sve

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben