Berlin : Schwarzes Wasser in der Spree

Alkalisches Grundwasser wurde in den Fluss gepumpt

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Verdacht auf Wasserverunreinigung: Ein Wissenschaftler der Umweltkripo hat am Sonntagmorgen Wasserproben aus der Spree am Schiffbauerdamm in Höhe des Berliner Ensembles genommen. Dort, wo die Panke in die Spree mündet, hatte ein Passant schwarz verfärbtes Wasser bemerkt und die Polizei alarmiert. Es bestehe „keine akute Gefahr“, hieß es nach einer ersten Analyse. Der PhWert sei allerdings erhöht, das Wasser alkalisch belastet. Näheres werde noch im Labor geprüft, sagte ein Polizeisprecher. Ursache sei eine Baustelle an der Reinhardt-/Ecke Luisenstraße, wo Bürogebäude gebaut werden. Von dort wurde Grundwasser über die Panke in die Spree gepumpt. Dies sei nötig, um das Grundwasser zu senken – und normalerweise auch erlaubt. Nun hat die Polizei den Verantwortlichen vorerst verboten, das Grundwasser in die Spree abzupumpen, bis die Wasserproben ausgewertet sind. So lange muss das Grundwasser über die Mischkanalisation geleitet werden, von wo es ins Klärwerk gelangt und dort gereinigt wird. tabu

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