Berlin : Schweizer nudeln die Berliner

Eidgenossen feiern ihren Nationalfeiertag und laden zum großen Fest ein

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„Mit der Schweiz klappt’s!“ – so lautet das Motto des Festes, das am 1. August zwischen 12 und 14.30 steigt. Am Haus der Schweiz an der Friedrichstraße Ecke Unter den Linden wird die 714. Wiederkehr der Geburtsstunde der Eidgenossenschaft gefeiert. Zum sechsten Mal sind dazu die Berliner eingeladen, und zum vierten Mal ist es Botschafter Werner Baumann, der mit seiner Frau Susanna die Gastgeberrolle des inzwischen schon traditionellen Festes übernommen hat. In diesem Jahr präsentiert sich mit den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug der Kern der Schweiz. Gestern informierte der Botschafter die Öffentlichkeit in einer Medienkonferenz darüber, was die Eidgenossen zu ihrer alljährlichen Massenspeisung den Berlinern anbieten. Einen kulinarischen Höhepunkt serviert am 1. August Werner Knechtli aus seiner Heimatstadt Luzern. Der Hoteldirektor des Berliner Radisson Hotels füllte gestern selbst schon mal zur Kostprobe die Teller mit „Äelplersalat mit Magronen“. Das ist eine Nudelspezialität, die die Kochbuchautorin Marianne Kaltenbach für den Schweizer Nationalfeiertag 2005 in Berlin neu kreierte. Etwa 10 000 Portionen davon sollen Unter den Linden an den Mann, sprich, die Berliner gebracht werden. Unterhalten werden diese dazu von Musikgruppen und Künstlern, die unter anderen so wie „Guggemusig Rüssgusler“ und „Alpäbluemli“ heißen. Die „Urner Fahne“ wird mit Alphorn und Fahnenschwingern präsentiert, und über allem ragt Wilhelm Tell – von Rochus Lussi aus Holz übergroß geschnitzt.

Abends wird in der Schweizer Botschaft gegenüber dem Bundeskanzleramt weitergefeiert – mit geladenen Gästen. Die bekommen eingangs ein Schweizer Klappmesser und ausgangs ein Feuerwerk serviert.hema

Tagesspiegelleser bekommen am 29. Juli sogar ein Extra serviert – eine Beilage über die Schweiz.

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