Berlin : Schwimmer wollen nicht baden gehen

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Aus Protest gegen die geplanten Schließung von Schwimmbädern rufen Landessportbund und Schwimmverband zu einer Demonstration auf. Sie soll am 13. Februar ab 8 Uhr morgens vor dem Roten Rathaus beginnen. Dort tagt zeitgleich der Aufsichtsrat der Berliner Bäderbetriebe unter der Leitung von Sportsenator Klaus Böger (SPD). Dies teilte der Geschäftsführer des Schwimmverbandes, Manuel Kopitz, mit.

Der Aufsichtsrat wird sich bei seiner nächsten Sitzung unter anderem mit der Finanzmisere und den daraus resultierenden Bäderschließungen befassen. "Arbeitsgrundlage" ist die Koalitionsvereinbarung von SPD und PDS, die eine Liste von elf zu schließenden Bädern enthält. Diese Liste ist allerdings hoch umstritten, weil es sich bei sieben der elf Einrichtungen um Vereinsbäder handelt. Kopitz sieht mindestens fünf Vereine in Gefahr, darunter die Wasserfreunde Spandau 04, Postsportverein und Friedrichshainer Schwimmverein. Auch die übrigen Verein müssten erhebliche Einschränkungen befürchten. Entscheidungen über Bäderschließungen kann allerdings nicht der Senat, sondern nur der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe fällen. Ihm gehören Vertreter der Bezirke, der Sportvereine, des Senats und des Personals an.

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